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Regional TV Jahn Duderstadt braucht „Kampfschweine“
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00:21 25.03.2013
Ihn kann so schnell niemand stoppen: Nerijus Kesilis, Spielertrainer der Jahn-Reserve, der heute in der Oberliga-Crew zum Einsatz kommen wird. Quelle: MW
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Eichsfeld

Die Partie in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ beginnt um 18 Uhr.

Der Coach freut sich auf die Auseinandersetzung, denn er erhofft sich nicht nur ein temporeiches, schönes Handballspiel, sondern auch einen positiven Ausgang für seine Crew. „Es wird auf Kleinigkeiten ankommen.

Wenn wir uns zusammenreißen, dann können wir auch gewinnen“, ist sich der Duderstädter Coach sicher. Zusammenreißen heißt für ihn, die zwischenzeitlich immer wiederkehrende Lethargie abzulegen, unbedingten Siegeswillen zu zeigen und bereit zu sein, sich zu quälen.

„Wenn die Zuschauer merken, dass die Mannschaft bereit ist, alles zu geben, dann springt der Funke auch über“, ist sich der Trainer sicher.  Einen, der jederzeit bereit ist, an seine Grenzen zu gehen, hat Mai für die heutige Begegnung „eingekauft“. Nerijus Kesilis, langjähriger Akteur der ersten Mannschaft und jetzt Spielertrainer der Reserve, wird die Crew heute unterstützen.

Kampfschweine

„Für dieses Spiel brauchst du Kampfschweine“, formuliert es der Duderstädter Verantwortliche drastisch. Und zum anderen hat der Einsatz von Kesilis den Vorteil, dem einzigen Kreisläufer der Jahner, Daniel Müller, ein paar Verschnaufpausen zu gönnen.

Viel Verschnaufpausen wird es für die Jahner allerdings insgesamt nicht geben, denn die Hamelner werden alles daransetzen, um die zwei Punkte mit in die Rattenfängerstadt zu nehmen. 

„Ich habe die Mannschaft schon live gesehen, allerdings schon in 2012. Da sind vier, fünf gestandene Spieler in der Mannschaft, die schon stark sind. Wenn ihnen Pille, der einen Kreuzbandriss hat, auch fehlt, aber diesen Ausfall kompensieren sie sehr gut“, hat Mai Respekt vor der Spielstärke der Hamelner.

Seiner Meinung nach wird es ein ganz enges Match werden. Bereits auf der Torhüterposition wird sich laut Mai schon einiges entscheiden. Hamelns Keeper Rosenthal schätzt er sehr stark ein, weiß allerdings auch um die Stärke seiner Nummer eins, Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp. „Das lässt sich so fortsetzen.

Haben wir die stärkere Abwehr mit der 6:0-Deckung oder Hameln mit seiner 5:1-Variante? Und dann kommt es natürlich auch darauf an, wer im Angriff die besseren Entscheidungen trifft, Hameln oder wir.“ Personell sieht es auf jeden Fall gut aus bei den Duderstädtern, so dass einem Match mit einem erfolgreichen Ausgang eigentlich nichts im Wege steht.

Eigentlich, denn ein paar Unwägbarkeiten gibt es natürlich im Vorfeld immer. Aber vielleicht finden ja, angesteckt von Nerijus Kesilis, noch mehr Jahner ihre kämpferischen Qualitäten wieder.

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