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Erstes Saisonspiel für TV Jahn Duderstadt in eigener Halle

Handball-Oberliga Erstes Saisonspiel für TV Jahn Duderstadt in eigener Halle

Für den Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt geht die Saison mit dem ersten Heimspiel gegen die HSG Nienburg jetzt erst richtig los. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Sporthalle „Auf der Klappe“, die in den vergangenen Wochen wegen der Erneuerung der Lüftungstechnik nicht zur Verfügung stand.

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Trainer Artur Mikolajczyk (grünes Shirt) und seine Mannschaft freuen sich auf den ersten Auftritt der Saison in eigener Halle.

Quelle: Foto: Schneemann

Duderstadt. Inzwischen sind drei Auswärtsspiele mit drei Niederlagen in Folge absolviert worden. „Jetzt sollten wir aber endlich punkten, damit wir nicht in eine Abwärtsspirale geraten“, fordert Torwart Julian Zwengel, der schon ein Rezept in der Tasche hat: „Wir müssen einfach die Leistung aus Vorsfelde auf die Platte bringen, dann haben wir gute Chancen.“ Im Wolfsburger Stadtteil hatten die Eichsfelder vor knapp zwei Wochen nur knapp mit 30:32 verloren. Zwengel selbst ist nach eigenen Worten vor der Heimpremiere „schon ein bisschen angespannt“. Kein Wunder, wartet er immer noch auf einen zweiten Torwart an seiner Seite.

Zwengel ist nach dem Kreuzbandriss von Tymon Trojanski und dem Auslandssemester von Neuzugang Alexander Klocke mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Nicht nur für TVJ-Geschäftsführer Holger Bernd ist dies „gerade eine echt miese Situation. Wir testen weiterhin den einen oder anderen Torwart aus der Region. Mal sehen, was sich da entwickelt.“ Und so wird laut Trainer Artur Mikolajczyk voraussichtlich Christian Liebergesell aus der zweiten Mannschaft als weiterer Keeper im Kader stehen. „Wir müssen nur cool bleiben“, sagt der Coach.

Die Vorfreude zieht sich wie ein roter
Faden durch die Mannschaft

Wie ein roter Faden zieht sich die Vorfreude auf das erste Spiel in der eigener Halle durch das Team. „Ich persönlich freue mich unheimlich“, sagt Torjäger Justin Brand, der zu Saisonbeginn vom Ligarivalen TG Münden gekommen ist. „Aber es wird gegen Nienburg nicht einfach, und wir brauchen nach der Niederlagenserie auch unsere Fans im Rücken.“ 31 der bisher erzielten 82 Duderstädter Treffer gegen auf Brands Konto. Es folgen der Ungar László Újvári (12), Tobias Fritsch und der Kroate Deni Skopic (je 9).

Seit mehr als einer Woche bereitet sich der TV Jahn wieder in der gewohnten Sporthalle „Auf der Klappe“ auf die beiden aufeinanderfolgenden Heimspiele vor. „Es ist natürlich super, endlich wieder mit Harz zu trainieren“, sagt der brandgefährliche Neuzugang Brand. Dem schließt sich Tobias Fritsch an: „Ich habe ein gutes Gefühl. Zwar hat Nienburg eine gute Mannschaft, gegen die es kein einfaches Spiel wird. Aber ich bin optimistisch.“ Fest steht: „Auf das erste Heimspiel sind alle heiß“, sagt Geschäftsführer Holger Bernd. „Ich freue mich jedenfalls darauf, endlich wieder in unserer Halle zu sein. Es hat einfach zu lange gedauert. Dass wir hier aussetzen mussten, hat uns definitiv nicht gut getan.“

Nach dem Heimspiel gegen Nienburg folgt eine Woche später zu Hause das Duell mit dem Aufsteiger Sportfreunde (SF) Söhre, der vom ehemaligen Nationalspieler Sven Lakenmacher gecoacht wird. Dieser Tage sind im Übrigen viele Glückwünsche aus dem Eichsfeld bei der schwedischen Handballlegende Anders Eliasson zu dessen 50. Geburtstag eingegangen. 1995/96 hätte der TV Jahn in seiner ersten Saison in der 2. Bundesliga fast den Bundesliga-Aufstieg geschafft – hätte sich der damalige Spielertrainer Eliasson nicht verletzt.

Von Ferdinand Jacksch

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