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TV Jahn hofft auf erste Punkte

Handball-Oberliga TV Jahn hofft auf erste Punkte

Der schmerzliche Ausfall von Rückraumspieler Ivan Kljak und damit der Ruf nach adäquatem Ersatz treibt den abstiegsgefährdeten Oberligisten TV Jahn Duderstadt um. Im Heimspiel ist am Sonnabend um 18 Uhr der Aufsteiger SF Söhre in der Halle „Auf der Klappe“ zu Gast.

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Trainer Artur Mikolajczyk und sein Team basteln derzeit an einer Taktik für das Spiel gegen die Sportfreunde Söhre, die am Sonnabend um 18 Uhr zu Gast sind.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. „Wir haben bisher in dieser Saison sehr, sehr viel Pech gehabt“, klagt Trainer Artur Mikolajczyk. „Jetzt brauchen wir so schnell wie möglich Ersatz für Ivan und natürlich auch auf der Torwartposition“, fordert der Coach, der davon überzeugt ist, dass der Verein alles tun wird, was im Rahmen des Möglichen liegt. Was Geschäftsführer Holger Bernd auch bestätigt: „Wir schauen uns bereits intensiv auf dem Markt um und werden kurzfristig Gespräche führen. Natürlich müssen auch mögliche Spieler zu uns passen.“ Der Kroate Ivan Kljak hatte sich am vergangenen Sonnabend im Spiel gegen Nienburg gegen Ende der ersten Halbzeit eine Patellafraktur zugezogen. Er wurde bereits während der Woche in der Göttinger Uniklinik operiert und muss nun monatelang aussetzen. Zuvor war bereits im September Torwart Tymon Trojanski nach seinem dritten Kreuzbandriss auf unbestimmte Zeit ausgefallen.

Trotz der herben Rückschläge muss sich die Mannschaft jetzt voll auf das nächste Punktspiel am Sonnabend gegen den starken Aufsteiger Sportfreunde (SF) Söhre konzentrieren. „Wir brauchen uns vor allem nach den letzten Spielen nicht zu verstecken“, macht Torjäger Justin Brand der Mannschaft Mut. „Schließlich spielen wir zu Hause und wollen die ersten Punkte einfahren.“

Wie das nach dem Ausfall von Kljak gehen soll, sagt Linksaußen Til Werner, der zu Saisonbeginn von Eintracht Hildesheim II gekommen ist: „Wir müssen eine gute Deckung stellen. Wenn die Abwehr gut steht, dann haben wir auch gute Chancen.“ Wovon auch TV Jahn Eigengewächs Nikolas Grolig (24) überzeugt ist: „Wir dürfen uns keine Schwächephasen oder vermeidbare Fehler wie zum Beispiel dumme Zeitstrafen erlauben. Im Übrigen hat die Mannschaft Potenzial genug, um den Klassenerhalt zu schaffen.“

Laut Torhüter Julian Zwengel „sind jetzt eben die Spieler gefragt, die bisher nicht so zum Zug gekommen sind. Für Ivans Position haben wir ja mit Sergej Rollheuser und Til Winkler gleichwertige Alternativen.“ Rollheuser ergänzt:„Für mich persönlich ist es schon eine Herausforderung. Ich bin aber heiß und werde mein Bestes tun, um die Mannschaft weiterzubringen.“

In jedem Falle muss der TV Jahn kühlen Kopf bewahren. „Natürlich wollen wir so schnell wie möglich Punkte machen“, fordert Trainer Artur Mikolajczyk vor dem Heimspiel gegen Söhre. „Wir dürfen uns aber nicht verrückt machen und müssen trotz unserer kurzen Bank noch enger zusammenrücken. Die Spieler müssen sich in den Dienst der Mannschaft stellen und 100 Prozent geben. Dazu müssen wir einen guten Tag erwischen. Nur dann haben wir eine Chance gegen Söhre zu gewinnen.“

Der Gast aus dem Landkreis Hildesheim ist auswärts ungeschlagen und hat in zwei Spielen in fremder Halle bereits drei Punkte geholt, unter anderem im Duell der Aufsteiger beim 27:25-Sieg bei der TG Münden. Söhre hat hingegen zu Hause mit 23:30 gegen die HSG Plesse-Hardenberg verloren.

„Die nächsten drei Heimspiele sind für uns sehr wichtige und schwierige Partien. Wir müssen punkten“, stellt Jahn-Abteilungsleiter Christian Hupe klar. „Mit dem Thema Klassenerhalt beschäftigt man sich dabei natürlich immer. Deshalb müssen wir auf dem Transfermarkt noch mal aktiv werden.“

Von Ferdinand Jacksch

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