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TV Jahn Duderstadt steht vor hoher Hürde

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt steht vor hoher Hürde

Mit dem Auswärtsspiel bei der zu Hause ungeschlagenen HSG Schaumburg Nord verabschiedet sich der Oberligist TV Jahn Duderstadt in die Weihnachtspause. Anpfiff ist in Bad Nenndorf am Sonnabend um 18 Uhr.

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Wollen auch auswärts jubeln: (vl.) Benjamin Möller, Jan Mittelstädt, Nikolas Grolig, Sergej Rollheuser vom TV Jahn Duderstadt beim Spiel gegen den Lehrter SV.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Nachdem am vergangenen Wochenende die Liga weitgehend pausiert hat, gehen die beiden Kontrahenten mit unterschiedlichen Voraussetzungen in das letzte Punktspiel des zu Ende gehenden Kalenderjahres. Während Schaumburg Nord vor zwei Wochen im zehnten Spiel die erste Saisonniederlage mit 27:29 beim Spitzenreiter MTV Großenheidorn hinnehmen musste, war zum gleichen Zeitpunkt dem TV Jahn Duderstadt mit 35:33 gegen den Lehrter SV der erste Heimsieg gelungen.

Natürlich will der TV Jahn mit einer vorweggenommenen Weihnachtsüberraschung aufwarten. Die erste frohe Botschaft kommt von Spielmacher Justin Brand, der beim jüngsten Sieg gegen den Lehrter SV rund zehn Minuten vor Schluss mit einer Armverletzung ausschied: „Bis zum Spiel in Schaumburg werde ich wieder völlig fit sein“, ließ der erfolgreichste Torjäger (79 Treffer) wissen.

Zuversicht herrscht auch beim Ungarn Laszlo Ujvari, der nach seinen jüngst 15 Treffern gegen Lehrte mit weiteren zwei Punkten in die Weihnachtsferien fahren will. Ich hoffe, wir werden gewinnen, weil die letzten zwei Punkte sehr wichtig sind. Ich glaube an unsere Mannschaft, aber wir brauchen jedes Mal das nötige Glück.“ Torwart Julian Zwengel ist sich der fast unlösbaren Aufgabe bewusst: „In Schaumburg zu gewinnen wird verdammt schwer. Die dortige HSG gehört definitiv zu den besseren Mannschaften in der Oberliga. Aber wir werden alles versuchen, um die positiven Ansätze weiter zu verfolgen.“

Daran lässt auch Nikolas Grolig keine Zweifel: „Wir haben gegen gute Mannschaften immer gut gespielt und werden auch in Schaumburg mit Kampf und Willen antreten.“ Laut Trainer Artur Mikolajczyk „fahren Benjamin Möller und Til Winkler nicht mit. Wir erwarten jedenfalls einen starken Gegner und werden alles dafür tun, um erfolgreich zurückzukommen.“ Alles Gute ist auch dem Ungarn David Denes zu wünschen, der sich seit Monaten mit seiner Knieverletzung herumplagt und sich am Mittwoch einer Operation unterzogen hat.

Indes sollen im Hintergrund die Weichen für den Rest der Spielrunde gestellt werden, die am 13. Januar mit dem Heimspiel gegen den VfL Hameln fortgesetzt wird. „Wir wollen natürlich die Saison so gut wie möglich abschließen“, betont Geschäftsführer Holger Bernd: „Dazu haben wir einen Trainer, hinter dem wir stehen. Außerdem sind wir auf der Suche nach entsprechenden Spielern, die wir uns im Probetraining ansehen und die uns weiterhelfen können.“

Von Ferdinand Jacksch

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