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Regional TV Jahn Duderstadt verliert 27:31
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17:24 14.01.2018
Laszlo Ujvari (#11 TV Jahn Duderstadt, gelbes Trikot) gegen Oliver Glatz (#3 VfL Hameln) Quelle: Schneemann
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Duderstadt

Der langjährige Manager, Abteilungsleiter und Trainer Ekkehardt „Ekki“ Loest war vorerst als Coach in die Bresche gesprungen, nachdem sich die Eichsfelder während der Weihnachtspause vom bisherigen Chetrainer Artur Mikolajczyk getrennt hatten. Ein neuer Coach soll in den kommenden Tagen präsentiert werden. In jedem Falle wird Loest im Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg noch einmal aushelfen.

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Laszlo Ujvari (#11 TV Jahn Duderstadt, gelbes Trikot), Andreas Gödecke (li) (#23 VfL Hameln), Niklas Colusso (#7 VfL Hameln).

Blick zurück auf das Spiel gegen Hameln: „Die ersten 20 Minuten sahen richtig gut aus“, war der neue Sportliche Leiter Matthias Koch vom Auftritt des TV Jahn recht angetan. Nach genau 27 Sekunden erzielte der gut aufgelegte Ungar Laszlo Ujvari das erste seiner sieben Toren im neuen Jahr, ehe nach rund fünf Minuten die Eichsfelder bereits mit 4:1 in Front lagen.

Doch in der Folge kamen die Gäste immer besser ins Spiel, gingen über 6:6 (10.) dann erstmals beim 10:9 (16.) in Führung und lagen später gar mit 19:15 (31.) in Front. Hier setzte die Kritik von Interimstrainer Loest an: „In der ersten Halbzeit haben wir in der Deckung zu schlecht gestanden.“ In der Tat: 18 Gegentore im ersten Durchgang waren einfach zu viel.

Sicherlich durfte man von einem gerade nach einem Auslandssemester in Südkorea zurückgekehrten Torwart Alexander Klocke keine Wunderdinge erwarten, zumal der Keeper bereits vor seinem ersten Punktspiel für den TV Jahn sein Defizit benannte: „Ich habe fünf Monate keinen Ball in der Hand gehabt.“ Das war Klocke auch anzumerken. Von „mangelnder Absprache“ und fehlendem Zugriff in der Abwehr sprach der Schlussmann im Nachhinein. Außerdem beobachtete nicht nur er „zu viel Hektik im Tempospiel“.

Nach einer guten Viertelstunde ging Julian Zwengel zwischen die Pfosten, der mit Höhen und Tiefen aufwartete. Der TV Jahn kam noch einmal wieder und erkämpfte sich die Augenhöhe mit dem VfL Hameln. Über 20:20 (36.) nach einem verwandelten Siebenmeter durch Justin Brand blieben die Eichsfelder im Spiel und gingen sogar durch Valentin Grolig mit 26:25 (48.) in Führung. „Hier hatten wir die Chancen auf einen Zwei-Tore-Vorsprung“, sagte Abteilungsleiter Christian Hupe, der „mangelhafte Konzentration“ kritisierte. Und die führte postwendend mit dem 26:28 (55.) zu einem Zwei-Tore- Rückstand.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel im Angriff verloren“, haderte Loest mit dem Schicksal. „Wir agieren vorne zu nervös und schließen zu hektisch ab. Dann schmeißen wir vorne, drei, vier, fünf Bälle weg.“ Ein Defizit, das der Gegner zu erfolgreichen Kontern nutzte. „Wir haben einfach nicht die Ruhe, um in den entscheidenden Phasen präsent zu sein“, ärgerte sich der erfolgreichste Torjäger Justin Brand, der außerdem „zu viele dumme Flüchtigkeitsfehler“ bemängelte.

Aber auch die Lichtblicke rückte der zwölffache Torschütze ins rechte Licht: „Der Kampfgeist in der Mannschaft ist überragend. Wir müssen diesen nur sinnvoll umsetzen“, sagte Brand im Hinblick auf das Derby am kommenden Freitag bei der HSG Plesse-Hardenberg. – TV Jahn Duderstadt: Brand (12/4), Ujvari (7), Fritsch (3), V. Grolig (2), Deni, Winkler, Salam (je 1). – Die besten Werfer des VfL Hameln waren Jannis Pille und Daniel Maczka (je 5).

Von Ferdinand Jacksch

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