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Regional Duderstadt verliert 27:34 gegen Schaumburg
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14:42 22.04.2018
Quelle: dpa
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Duderstadt

Der TV Jahn Duderstadt hat sein vorletztes Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Schaumburg Nord mit 27:34 (13:16) verloren. „Wir haben gekämpft und uns bemüht, im Rahmen unserer Möglichkeiten auch dagegen zu halten“, lautete das Fazit des zum Saisonende scheidenden Trainers Jens Wilfer: „Uns haben aber wie jede Woche wieder die personellen Alternativen gefehlt.“

Von der ersten bis zur letzten Minute führte der Gast. Zwar blieb Duderstadt zwischenzeitlich auf Tuchfühlung, eine Wende blieb den Eichsfeldern aber einmal mehr versagt. Auf 13:14 (24.) verkürzte zwar Justin Brand, doch dann zog Schaumburg Nord wieder an und lag nach der Pause schnell mit 19:15 (33.) vorne, später dann mit 26:21 (49.).

Schaumburger sieht Rot

„Die Gäste liegen nicht zu Unrecht auf dem zweiten Platz, dennoch ist die Niederlage doch etwas zu hoch ausgefallen“, sagte Wilfer. Bereits nach elf Minuten sah der Schaumburger Lüer nach einer Körperattacke bei einem Gegenstoß vor Torjäger Justin Brand (173 Treffer) die Rote Karte. „Ein Glück, dass sich Brand nicht verletzt hat“, atmete Wilfer tief durch.

Der Coach erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Erst funktionierte die Deckung nicht perfekt. „Da haben wir den Gästen das Torewerfen zu leicht gemacht. Und als sich die Abwehr einigermaßen stabilisiert hatte, da haben wir vorne nicht mehr die richtigen Entscheidungen getroffen“, so der Trainer. Begeistert war Christopher-Leon Artmann, „dass ich von Anfang an spielen durfte und mir damit Jens Wilfer das Vertrauen gegeben hat.“

Mit dem Spiel war Artmann nicht zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir wieder leichtfertig unsere Möglichkeiten vergeben, konnten uns aber immer wieder herankämpfen. Im zweiten Durchgang war unsere Chancenauswertung einfach zu niedrig.“

„Wir sind zu schwach aufgestellt“

Ähnlich sah es Valentin Grolig: „Wir haben wieder leichtfertig die Bälle weggeben und haben zu schnell abgeschlossen. Die Schaumburger hingegen haben ihre Chancen gut herausgespielt. Wir hingegen sind einfach zu schwach aufgestellt und haben nicht die Breite im Kader, was sich dann auch über die 60 Minuten bemerkbar macht“, betonte Grolig.

Am kommenden Sonnabend reist der TV Jahn zum letzten Auswärtsspiel beim VfL Hameln, der zuletzt mit 27:29 beim bereits feststehenden Meister und Drittliga-Aufsteiger MTV Großenheidorn unterlegen war. Am 5. Mai steht mit dem Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg dann das Oberliga-Aus ins Haus.

TV Jahn: Fritsch (7), Winkler (6/4), Salam (4), Brand (4/1), V. Grolig (3), Deni (2), N. Grolig (1) – Die erfolgreichsten Werfer der HSG Schaumburg Nord waren Müller (9) und Hengst (8).

Von Ferdinand Jacksch

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