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Regional 13 Brand-Tore bei 18:28-Niederlage
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15:03 29.04.2018
Symbolbild Quelle: dpa
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Hameln/Duderstadt

Der Tabellenvorletzte TV Jahn Duderstadt hat beim Liganeunten VfL Hameln glatt mit 18:28 (12:12) sein 20. Oberligaspiel verloren. Damit müssen die Duderstädter endgültig den bitteren Weg in die Verbandsliga antreten.

Einer Odyssee glich das letzte Auswärtsspiel beim VfL Hameln. Erst weit nach Mitternacht waren die Eichsfelder von ihrer Reise ins Weserbergland zurückgekehrt: „Das war einfach nur eine verrückte Auswärtsfahrt. Ich bin froh, nach rund zwölf Stunden wieder zu Hause sein“, fiel dem Duderstädter Abteilungsleiter Christian Hupe nach einer chaotischen Reise ein Stein vom Herzen.

„Ich habe die zweite Halbzeit mit Deni Skopic im Krankenhaus verbracht“, klagte Hupe sein Leid. Der Kroate, der erst jüngst seinen Vertrag für zwei weitere Jahre beim TV Jahn verlängert hatte, musste nach einem Schlag ins Gesicht mit einer Platzwunde in die Klinik gebracht werden. „Gegen 22.30 Uhr waren wir erst zur Mannschaft zurückgekehrt“, berichtete ein völlig gestresster Abteilungsleiter.

Nicht genug des Horrorszenarios: In der Spielpause wurde aus unbekannten Gründen noch ein Feueralarm in der Sporthalle am Eintrachtweg im Hamelner Ortsteil Afferde ausgelöst, der den Start in die zweite Halbzeit um mehr als eine Viertelstunde verzögerte. In der Folge fehlte dann auch noch zu allem Überfluss der Abwehrgarant Deni Skopic: „Sechs Tore in Durchgang zwei sind einfach zu wenig“, zeigte Hupe ein längst bekanntes Defizit auf. Mit nur einem Auswechselspieler war der TV Jahn einmal mehr überfordert.

Einen überragenden Part lieferte Justin Brand mit 13 Toren ab. Aber er allein konnte die Kastanien nicht aus dem Feuer holen. Auch wenn er den TV Jahn Duderstadt vor der Pause noch im Spiel hielt und die Eichsfelder jeweils 4:3 (13.), 5:4 (14.), 6:5 (15.), 9:8 (22.) und letztmals mit 10:9 (23.) in Front brachte sowie wesentlichen Anteil am 12:12-Pausenstand hatte. In der Folge fehlten die Kraft und der verletzte Deni Skopic.

Die „Rattenfänger“ nutzten die Gelegenheit und konnten sich über 15:12 (35.) und 19:14 (43.) nach Belieben austoben. Noch einmal verkürzte der Duderstädter Alleinunterhalter Justin Brand auf 17:21 (48.), doch das Strohfeuer hatte nur kurzen Bestand. Die bittere Realität: Am Ende stand es 28:18 für den VfL Hameln. Verloren hatte fast zeitgleich auch Trainer Jens Wilfer mit seinem Verbandsligisten HSG Oha gegen den MTV Braunschweig II mit 20:33. Die HSG Oha und der TV Jahn Duderstadt treffen in der kommenden Saison nun in der Verbandsliga aufeinander.

TV Jahn: Brand (13/5), Fritsch (4), V. Grolig (1).

Von Ferdinand Jacksch

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