Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° stark bewölkt

Navigation:
TV Jahn bekommt heute Besuch vom Manager

Handball-Oberliga TV Jahn bekommt heute Besuch vom Manager

Besuch von Manager Ekkehard Loest bekommt Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt am heutigen Dienstag. Nach der indiskutablen Leistung am vergangenen Spieltag vor eigenem Publikum gegen den TV Eiche Dingelbe, die in der 19:25-Niederlage gipfelte, besteht erheblicher Redebedarf bei dem Verantwortlichen.

Voriger Artikel
Nesselröder absolvieren erfolgreichen Marathon
Nächster Artikel
Nur zu Dritt angetreten

Zwei Jahn-Leistungsträger, die sich steigern müssen: Grazyvdas Sereicikas (am Ball) und Janis Grisanovs (links).

Quelle: Walliser

Duderstadt. „Man kann eine solche Niederlage nicht im Raum stehen lassen“, wird sich Loest zuerst mit Trainer Frank Mai und dann mit der kompletten Mannschaft unterhalten. Obwohl am Sonnabend äußerlich gefasst, brodelte es innerhalb erheblich in dem Duderstädter. „Man muss einfach die nötige Einstellung vor eigenem Publikum erwarten können. Die Grundeinstellung muss da sein, der Wille zu kämpfen. Und auch von den Bankspielern muss man erwarten, dass sie das Team auf dem Parkett unterstützen“, lautet die eindeutige Forderung des Managers.

Von einer leblosen Mannschaft sprach er und hätte die Formulierung nicht treffender finden können. „Es war eine grottenschlechte Leistung. So darf sich ein TV Jahn zu Hause nicht präsentieren.“

Wobei er die Entwicklung der Mannschaft schon in den zurückliegenden Wochen beobachtet hat. „Schon unser letztes Heimspiel gegen Hohnhorst/Haste war keineswegs überragend, wenn wir dort auch gewonnen haben. Und in Großenheidorn und Liebenau war es auch keineswegs überzeugend. Von daher finde ich, machen wir den Fehler, es nur an dem Sonnabend-Spiel festzumachen.“ Er vermisst bei den Jahnern die nötige Konzentration und Anspannung, die einfach nötig sind, um Spiele siegreich und vor allem auch souverän bestreiten zu können.

„Natürlich kann man sich darauf zurückziehen und sagen, der TV Jahn will ja gar nicht aufsteigen. Doch so einfach ist es nicht“, stellt Loest klar. Es gebe keine Grundsatzentscheidung, die besagt, dass der TV Jahn in keinem Fall aufsteigen darf. Richtig ist allerdings, dass dieser Schritt nur vollzogen würde, wenn er sich aus wirtschaftlicher Sicht auch realisieren ließe. „Ein anderer Weg ist mit mir nicht machbar“, so Loest unmissverständlich.

Keine Gerüchte wollte er auch in Bezug auf Trainer Frank Mai aufkommen lassen. Nicht einmal ansatzweise steht sein Amt zur Diskussion. „Es geht in keinster Art und Weise um den Trainer. Wenn jeder so einen Einsatz an den Tag legen würde wie Frank, dann wäre es zu so einer Leistung wie am Sonnabend gar nicht erst gekommen“, ist sich Loest sicher.

Nun muss ziemlich schnell eine Kehrtwendung herbeigeführt werden, denn bereits am kommenden Sonntag (17.15 Uhr) müssen die Duderstädter putzmunter und ausgeschlafen beim Northeimer HC in der Halle stehen. Ein Spiel beim alten Konkurrenten ist schon so keine einfache Angelegenheit, unter den jetzigen Vorzeichen noch ungleich schwerer.

„Wir müssen ganz schnell hinkriegen, die Mannschaft heiß auf Northeim zu machen. In Northeim ist es schwer genug, denn dort muss man ohne Klebe auskommen, ist für einen Handballer in etwa so, wie, wenn ein Radfahrer ohne Räder fährt. So ein Spiel wird ein Einstellungsspiel“, weiß Loest aus langjähriger Erfahrung.

Wichtig ist für ihn vor allen Dingen, dass die Mannschaft die Kehrtwendung auch will, einsieht, dass die zurückliegenden Wochen schleunigst enden müssen. „Vielleicht hat die Mannschaft auch gedacht, dass es nach den Erfolgen zu Beginn der Saison ganz locker weitergeht, und es reicht, wenn Grisanovs hin und wieder mal hochsteigt und einen Ball ins Tor wirft“, sucht Loest nach Erklärungsansätzen.

Eine Lösung muss auf jeden Fall schnell gefunden werden, denn bis zum Sonntag bleibt nicht mehr viel Zeit

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Frauenhandball-Oberliga

Mit einem am Ende überzeugenden 26:22 (10:11)-Erfolg über den hoch eingeschätzten Hannoverschen SC unterstrichen die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg ihre Heimstärke. Das Burgenteam holte im sechsten Spiel den fünften Sieg und sammelt weiter fleißig Punkte.

mehr
Von Redakteur Vicki Schwarze

Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
17.12.2017 - 21:44 Uhr

Interessante Teilnehmer, spannende Fußballpartien und strahlende Sieger: Die 28. Auflage des Günther-Brosenne-Turniers hat auch in diesem Jahr viele Sportfreunde nach Adelebsen gelockt. Den begehrten Wanderpokal sicherte sich am Sonntagabend der FC Grone.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen