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TV Jahn bleibt trotz Niederlage weiter Tabellenführer

Handball-Regionalliga TV Jahn bleibt trotz Niederlage weiter Tabellenführer

Es sollte nicht sein: Mit 27:33 (9:12) unterlag Handball-Regionalligist TV Jahn Duderstadt beim HC Aschersleben Alligators. Doch die Eichsfelder konnten mit hocherhobenem Haupt den Ort des Geschehens verlassen, denn sie hatten alles versucht, bis zur Erschöpfung gekämpft. Zumal der Crew von Trainer Stephan Albrecht ein kleiner Trost blieb: Sie ist trotz der Niederlage noch Spitzenreiter, da der einzige Club, der ihnen die Führung hätte streitig machen können, der OHV Aurich, an diesem Wochenende spielfrei war.

„Man muss auch mal anerkennen, dass die Mannschaft gewonnen hat, die ein bisschen mehr Biss hatte, heute das Spiel für sich zu entscheiden“, zollte Albrecht dem Gegner Respekt. Überhaupt verlief das Spitzenspiel in ausgesprochen fairer und freundschaftlicher Atmosphäre, wie der Duderstädter Coach empfand. Diese Harmonie störte allerdings das Schiedsrichtergespann aus dem benachbarten Magdeburg ein wenig. Die Eichsfelder fühlten sich in vielen Situationen eindeutig benachteiligt „Wir haben doppelt so viele Zwei-Minuten-Strafen und Siebenmeter gegen uns bekommen wie Aschersleben.“ Durch diese Entscheidungen wurden die Duderstädter immer wieder aus dem Konzept gebracht.
Tolle Atmosphäre
Bis zur 20. Minute war es ein offener Schlagabtausch in vollbesetzter Halle. „Ein Drittel der Zuschauer war aus Duderstadt, es herrschte eine wirklich tolle Atmosphäre“, genoss Albrecht die Unterstützung der Fans. Doch eine doppelte Unterzahl brachte die Jahner zur Pause mit drei Toren ins Hintertreffen.
Nach der Halbzeit fighteten die Eichsfelder um den Anschluss, aber dann sollte auch noch ein wenig Pech hinzukommen – so verwarfen die Jahner drei Siebenmeter und auch einige gute Chancen von Außen. „Es kam alles auf den Punkt zusammen“, haderte Albrecht mit einigen Situationen.
Allerdings nicht lange, denn er konnte seiner Mannschaft überhaupt nichts vorwerfen, war sie doch krankheitsbedingt nicht vollständig auf der Höhe, konnte ihre Leistung von daher auch nicht komplett abrufen. „Außerdem muss man auch mal anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach auch mehr wollte als wir, enorm unter Druck stand.“
Normalerweise neigt Albrecht nicht dazu, einen Spieler aus seinem Team herauszuheben, an diesem Tag machte er allerdings doch einmal eine Ausnahme. „Mark Tetzlaff hat 60 Minuten lang toll geackert. Er war in dieser teilweise sehr hektischen Partie immer anspielbar und hat stets die Übersicht behalten“, lobte der ambitionierte Coach seinen starken Rückraumspieler.
Gedanklich beschäftigt sich Albrecht schon mit dem nächsten Heimspiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz. „Ein ganz schweres Spiel.“
TV Jahn Duderstadt: Wedemeyer, Schmidt – Krist (6/4), Kesilis (6), Tetzlaff (2), Heim (2), Nass (3), Knudsen (7), Swoboda (1).

Von Vicki Schwarze

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