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Regional TV Jahn hat gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren
Sportbuzzer Sportmix Regional TV Jahn hat gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren
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15:45 01.02.2018
Der TV Jahn Duderstadt vor dem Oberliga-Derby gegen die TG Münden. Quelle: Pförtner
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Duderstadt

„Das wird eines der leichtesten Spiele der laufenden Saison“, sagt Trainer Jens Wilfer, der nach der 29:31-Niederlage im Derby bei der TG Münden nun seine Heimpremiere feiert. „Natürlich haben wir nichts zu verlieren“, ist sich auch Co-Trainer Dirk Mittelstädt über die schwere Aufgabe im Klaren. „Aber vielleicht läuft es ja ohne den großen Druck mal besser“, versprüht Mittelstädt ein Fünkchen Hoffnung. „Da muss aber gegen Heidorn jeder Spieler große Laufbereitschaft und Kampf mitbringen, da der Spitzenreiter 60 Minuten lang Tempohandball spielt.“

Während das Oberliga-Schlusslicht HG Rosdorf-Grone erstmals öffentlich von einem möglichen Abstieg spricht („Damit setzen wir uns schon seit geraumer Zeit auseinander“, so die HG-Vorsitzende Inken Seebode), geht es dem gerade ein Punkt besser platzierten Vorletzten aus dem Eichsfeld sportlich kaum besser. Um die kommenden Aufgaben ist der TV Jahn Duderstadt kaum zu beneiden: Nach dem Spiel gegen den MTV Großenheidorn kommt die TSV Burgdorf III, dem der Ruf einer „Wundertüte der Liga“ anhaftet.

Danach müssen die Eichsfelder mit den Gastspielen bei der erstarkten HSG Nienburg (zuletzt 31:28-Sieger bei der HSG Plesse-Hardenberg) und bei den Sportfreunden (SF) Söhre zweimal in Folge reisen – ziemlich hohe Hürden für die letztmals am 25. November mit 35:33 gegen den Lehrter SV siegreichen Eichsfelder.

Trainer Jens Wilfer ist um das schwere Programm nicht zu beneiden, zumal sich das Lazarett alles andere als lichtet. Im Gegenteil: „Til Winkler hat sich beim Derby in Münden eine Knieverletzung zugezogen und wird ein bis zwei Wochen fehlen. Der ungarische Torjäger Laszlo Ujvari plagt sich schon seit Wochen mit einem lädierten Ellbogen herum, der immer wieder Schmerzen bereitet“, berichtet er. Ujvari war bereits vor einer Woche in Münden angeschlagen ins Spiel gegangen und hatte schon damals weniger Einsatzzeiten. „Auch Deni Skopic ist angeschlagen und wird wohl nicht spielen.“

Und so lastet auf den bis dato beständigsten Spielern Justin Brand (bisher 108 Treffer) und Tobias Fritsch (85) die Hauptverantwortung „Beide haben in Münden ein starkes Spiel gemacht“, sagt Trainer Wilfer über die beiden erfolgreichsten Torschützen, die in der laufenden Saison rund die Hälfte der 394 Treffer der Eichsfelder erzielt haben. „Wir müssen bei dieser Mammutaufgabe gegen den Spitzenreiter aus der Situation heraus der Beste machen“, unterstreicht der Coach.

„Wir haben nichts zu verlieren, außer unser Gesicht. Wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben“, gibt Benjamin Möller zu Protokoll. Noch deutlicher mahnt Abteilungsleiter Christian Hupe: „Wir sind unseren Fans und den Leuten draußen etwas schuldig.“ Dabei macht Hupe auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die jüngste Niederlage bei der TG Münden. „Wir müssen kämpfen, und jeder Einzelne muss über sich nachdenken, ob er hier wirklich alles gibt für den Verein und mit Herzblut dabei ist. 70 oder 80 Prozent reichen nicht. Denn nur mit Teamgeist, Kampf und der richtigen Einstellung kann man Unmögliches wahr machen.“

Von Ferdinand Jacksch

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