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TV Jahn ist total entspannt und siegt 35:19

Handball-Oberliga TV Jahn ist total entspannt und siegt 35:19

Mit äußerst gemischten Gefühlen verließen die Fans der Handball-Oberliga-Crew des TV Jahn Duderstadt die Halle „Auf der Klappe“. Auf der einen Seite freuten sie sich natürlich über den deutlichen 35:19 (15:6)-Erfolg der Eichsfelder gegen Schlusslicht SV Aue Liebenau. Aber was fehlte?

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Unnachahmlich: Duderstadts Kreisläufer Daniel Müller (r.) auf dem Weg zu einem seiner ingesamt sieben Treffer gegen Liebenau.

Quelle: Kunze

Duderstadt. Auf der anderen Seite hatten sie über die gesamte Spielzeit einen offenen Schlagabtausch vermisst, der ein wenig Spannung in die Partie gebracht hätte. So aber erlebten die Zuschauer 60 Minuten, die extrem arm an Höhepunkten waren und streckenweise den Charakter einer Trainingseinheit besaßen, denn der Gast war an diesem Tag einfach zu schwach.

Selbst Jahn-Trainer Frank Mai, ansonsten nicht gerade die Ruhe in Person auf der Bank, musste zugeben: „Ich habe heute null Adrenalin gehabt.“ Unter diesen Voraussetzungen war es für ihn extrem schwer, seine Jungs immer wieder zu motivieren, die spürten, dass nicht hundert Prozent nötig waren, um die Halle als Sieger verlassen. „Die können auch zur Anzeigetafel gucken und lesen“, wollte Mai der Crew gar keinen Vorwurf machen, es angesichts des deutlichen Vorsprungs von Beginn an ruhiger angehen zu lassen.

Sonderlob von Mai

Doch es gab auch Duderstädter Spieler, die an diesem Abend nicht so auf Ruhe eingestellt waren – sehr zur Freude ihres Coaches. Folgerichtig bekamen diese auch ein Sonderlob von Mai. Allen voran Maximilian Loest, der nicht nur aufgrund seiner fünf Tore ein sehr gutes Spiel machte. Gleiches gilt für die Brüder Nikolas und Valentin Grolig. „Wenn man in der Woche gut trainiert, dann steht man auch schon mal in der Startformation“, verdeutlichte der Coach in Bezug auf Valentin Grolig, der die Chance bekam, sich von Anfang an zu zeigen und diese auch ergriff.

Er demonstrierte viel Zug zum Tor, glänzte darüber hinaus als sichere Anspielstation. Souverän auch der Auftritt seines Bruders Nikolas, der seine Einsatzzeiten ebenfalls dazu nutzte, um sich zu empfehlen. Bliebe noch der Vierte im Bunde, Kreisläufer Daniel Müller. Er war von den Liebenauern nie zu stoppen, warf mit sieben Treffern an diesem Abend  die meisten seines Teams.

Sieben-Tore-Vorsprung

Der Gast aus Liebenau wusste an diesem Tag nicht so richtig, wie ihm geschah. Bis zur neunten Minute der Begegnung, als es 2:2 stand, die Heimmannschaft allerdings schon einige eindeutige Chancen vergeben hatte, sah es noch erträglich für ihn aus. Doch dann ging es steil bergab. Innerhalb von elf Minuten hatten sich die Eichsfelder einen Sieben-Tore-Vorsprung (10:3) herausgearbeitet. Bis zur Halbzeit war dieser auf neun Treffer angewachsen.

Beim SV Aue verfügten lediglich die beiden Rückraumleute Robert Knobel und Sebastian Schröder über Wurfqualitäten, die die Jahn-Abwehr ein wenig forderte. Ansonsten  herrschte Entspannung in den Reihen der Duderstädter. Wie entspannt es teilweise zuging, ließ sich an einer Szene ganz deutlich ablesen. Ein vom Schiedsrichtergespann angemahnter Schweißfleck wurde von Jahn-Keeper Christian Schmidt eigenhändig beseitigt, da der eigentliche „Wischer“ gerade nicht verfügbar war.

Finger in kleiner Wunde

So blieb unterm Strich ein nie gefährdeter Heimsieg, der bei konsequenterer Chancennutzung noch viel deutlicherer hätte ausgehen müssen. Und auch mit den Gegentreffern hatte Frank Mai so seine leichten Probleme. „19 Tore gegen die Mannschaft sind eigentlich zu hoch“, legte er den Finger in diese kleine Wunde.

TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt - N. Grolig (2), V. Grolig (3), Artmann (1), Loest (5), Sereicikas (3), Grisanovs (4), Swoboda (2), Müller (7), Heim (5/3), Nass (3), Knöchel. – Stationen: 3:2 (9.), 5:2 (14.), , 10:3 (20.), 13:6 (25.), 15:6 (30./Halbzeit) - 18:8 (35.), 19:9 (36.), 23:12 (43.), 30;16 (55.), 35:19 (60./Endstand).

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