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TV Jahn möchte Bernburg lange Paroli bieten

3. Handball-Liga Ost TV Jahn möchte Bernburg lange Paroli bieten

Für Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt gibt es am Sonnabend nur ein Ziel, nämlich das Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg zu gewinnen. Um 18 Uhr beginnt die Auseinandersetzung in der Halle „Auf der Klappe“.

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Wild entschlossen: Carlos Swoboda (Mitte) vom TV Jahn Duderstadt will heute gegen den SV Anhalt Bernburg überzeugen.

Quelle: CR

Allerdings wird es extrem schwer werden, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, denn personell sieht es alles andere als rosig bei den Duderstädtern aus. Christian Brand liegt schon die ganze Woche mit einer schweren Grippe im Bett. Trainer Thomas Brandes rechnet in seinem Fall nicht mit einem Einsatz. Ein wenig mehr Hoffnungen hat er in Bezug auf Frederik Brandes und Dennis Knudsen, die auch beide grippegeschwächt sind, eventuell aber auflaufen können. Zwar keine Grippe, aber immer wieder auftretende Fußprobleme plagen Carlos Swoboda. „Am Donnerstag war er mal wieder schmerzfrei, dies hat man seiner Leistung auch angemerkt“, berichtete Brandes. Positiv stimmte den Coach die Nachricht, dass Keeper Christian Wedemeyer nach seiner gegen Baunatal erlittenen Augenverletzung wieder dabei sein kann, wobei ihn Julian Krüger ausgezeichnet vertrat.

Angesichts der angespannten personellen Situation, denn auch Mark Tetzlaff wird den Jahnern noch bis mindestens Ende Februar nicht zur Verfügung stehen, werden zwei Spieler aus der Landesliga-Mannschaft in den Kader rücken. Tobias Thormann und Maximillan Loest genießen dabei Brandes Vertrauen.

„Wir sind ganz klarer Außenseiter. Die Situation ist natürlich schon ärgerlich, denn wir hatten uns gegen Bernburg etwas ausgerechnet“, so der Duderstädter Trainer, der jetzt hofft, dass bis zum Spielbeginn am heutigen Sonnabend nicht noch ein weiterer Spieler passen muss. „Ich hoffe, dass wir lange Paroli bieten können“, so sein Wunsch.

Nach zwei Niederlagen in Folge möchten die Eichsfelder wieder einmal beweisen, dass sie noch gewinnen können. Vor den eigenen Fans ist ihnen dies – bis auf die Ausnahme gegen Bad Neustadt – recht gut gelungen. Doch sollten sie sich keineswegs in dieser trügerischen Sicherheit wiegen, dass daheim nichts schiefgehen könnte. Zumal Gegner SV Anhalt Bernburg mit der Empfehlung kommt, am vergangenen Wochenende Spitzenreiter TG Münden die erste Niederlage zugefügt zu haben. Thomas Brandes, Trainer des TV Jahn Duderstadt, hat diesen Umstand zwar registriert, ist aber nicht bereit, sich davon verunsichern zu lassen. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren“, fordert er. Wobei er rückblickend beim letzten Match in Bad Neustadt gar nicht einmal so unzufrieden war. „Wir dürfen ja Fehler machen, aber nicht immer die gleichen“, hat der Coach bedingt Verständnis für immer wiederkehrende „Patzer“, die dann letztlich dazu führen, dass der TV Jahn in fremden Hallen nicht das Parkett als Sieger verlässt.

Nicht sonderlich erbaut waren die Duderstädter Verantwortlichen darüber, dass das Viertelfinal-Pokalspiel gegen TuS Bergen nun am eigentlich spielfreien Wochenende angesetzt wurde. Am Sonntag, 20. Februar, müssen die Eichsfelder um 16 Uhr in Bergen antreten.

Von Vicki Schwarze

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