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TVG Gieboldehausen hat den längeren Atem

Basketball-Bezirksklasse TVG Gieboldehausen hat den längeren Atem

Der TV Germania Gieboldehausen wurde seiner Favoritenrolle im Eichsfeldderby in der Basketball-Bezirksklasse gegen die SG Hilkerode/Birkungen II gerecht.

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Gute Verteidigungsarbeit: Der Gieboldehäuser Nils Rudolph (rotes Trikot) versucht Julian Hunold (rechts) von der SG Hilkerode/Birkungen II am Wurf zu hindern.

Quelle: Pförtner

Das Team von Spielertrainer Friso Wiegand setzte sich in der Duderstädter BBS-Halle mit 73:62 (54:51, 38:36, 16:17) durch. „Am Anfang waren wir noch nicht richtig wach, aber danach sind wir gut in Schwung gekommen“, sagte Wiegand nach der Partie. Besonders stark auf Seiten des TV Germania präsentierte sich Gregor Fiedler, der 37 Punkte erzielte.

Den besseren Beginn erwischten die Heimmannschaft – Julian Hunold, Maximilian Jacobs und Marcus Heinze warfen die SG mit 12:4 in Führung (6.) und veranlassten Wiegand, die erste Auszeit zu nehmen. Danach fanden die Gäste jedoch zunehmend besser ins Spiel. Nils Rudolph glich mit seinem Dreier zum 14:14 (8.) aus, doch die Hilkeröder um Spielertrainer Johannes Ballhausen präsentierten sich weiterhin aufmerksam und entschieden durch einen exakt mit der Schlusssirene verwandelten Distanzwurf von Julian Hunold das erste Viertel zu ihren Gunsten (17:16).

Auch im zweiten Viertel gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Die Führung wechselte fünf Mal, ohne dass sich ein Team durch einen Lauf ein beruhigendes Polster verschaffen konnte. So ging es mit einem knappen 38:36-Vorsprung für Gieboldehausen in die Pause.
Als sich der Favorit zu Beginn des dritten Viertels mit einer 45:38-Führung (23.) erstmals etwas Luft verschaffen konnte, schien eine erste Tendenz bezüglich des Spielausganges sichtbar zu werden, doch die SG-Reserve kämpfte sich, nachdem Gieboldehausen zwei Freiwürfe nicht getroffen hatte, noch einmal auf 47:46 (27.) heran. Speziell Stephan Burghardt und Henning Aschoff setzten sich immer wieder geschickt unter dem Korb durch und bewiesen im Abschluss dann auch ihre Treffsicherheit. Erst zwei erfolgreich verwandelte Drei-Punkte-Würfe durch Nils Rudolph, der seine Germanen mit 66:56 (35.) und nur 60 Sekunden später mit 69:58 (36.) in Front brachte, sorgten schließlich für die Entscheidung.

„Am Ende hat uns etwas die Kraft gefehlt, so dass wir in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler gemacht haben“, gab Hilkerodes Teamchef und Routinier Johannes Ballhausen nach der Begegnung zu. Froh zeigten sich hingegen die Verantwortlichen beider Mannschaften über die faire Atmosphäre, die während der gesamten 40 Spielminuten auf dem Court geherrscht hatte, und lobten unisono den „freundschaftlichen Umgang“ untereinander.

SG Hilkerode/Birkungen II: Heinz (4), Hunold (19), Burghardt (16), Jakob (6), Aschoff (11), Ballhausen (6), Mienau.
TV Germania Gieboldehausen: Fiedler (37), Langhorst (12), Rudolph (12), Reiter (5), Dahlke (5), Homann (2).

Von Christian Roeben

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