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Regional Talentiertes Quartett des TV Jahn Duderstadt nimmt viel auf sich
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00:18 28.03.2013
Zickenkrieg gibt es nicht: Meiken Weber, Malin Weber, Lola Luzie Heublein und Kiara Freckmann (v.l.) verstehen sich sehr gut. Quelle: Schauenberg
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Duderstadt

Das Quartett versteht sich untereinander sehr gut. Zwar gibt es auch einmal die eine oder andere kleine Unstim migkeit, zum Zickenkrieg kommt es zwischen den sportlichen Talenten jedoch nicht. Für Jens Heublein ist deshalb ein ausgesprochen gutes und konstruktives Arbeiten möglich. „Ich lege großen Wert darauf, dass die Spielerinnen nicht nur auf eine Position festgelegt sind, sondern im Notfall auch jede andere spielen könnte“, so der Coach.

Besonders flexibel ist dabei Meiken Weber, die die Älteste innerhalb des Quartetts ist – ihre Zwillingsschwester Malin ist ganze drei Minuten jünger. Meiken ist die etatmäßige Kreisläuferin im Jahn-Team, mit einem sehr starken Schlagwurf ausgestattet, könnte aufgrund ihrer Statur aber auch im Rückraum eingesetzt werden. Dazu ist sie völlig unerschrocken, so dass sie auch als Ersatzkeeperin in Betracht kommt.

Stützpunkttraining des Landesverbandes Thüringen

Gemeinsam mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen Kiara und Lola Luzie nimmt Meiken die Gelegenheit wahr, sich beim Stützpunkttraining des Landesverbandes Thüringen, das es in dieser Form in Niedersachsen nicht gibt, weiterzuentwickeln. „Wir sind dort gern gesehene Gäste“, erzählt Heublein. Qualifizierte Trainer und Spielerinnen, die sich auf durchgängig gutem Niveau befinden, sind den zeitlichen Aufwand, den die Teilnahme erfordert, allemal wert.

Noch zusätzlichen Aufwand betreiben Lola Luzie Heublein und Kiara Freckmann, beide Jahrgang 1999: Beide nahmen kürzlich an einer Internats-Sichtung in Erfurt teil. Dort musste das Duo viele Leistungstests bestehen. Jetzt heißt es auf die Zusage hoffen. Sollte es in diesem Jahr nicht funktionieren, besteht für die Eichsfelderinnen aber auch im nächsten Jahr noch die Chance, einen der begehrten Sportinternat-Plätze zu ergattern.

Weber-Zwillinge aktiv bei Pfadfindern

Bis dahin werden die Handballerinnen weiterhin fleißig im Verein trainieren, sich bemühen, noch größere Fortschritte zu machen als bislang. Darüber hinaus wollen sie auch weiterhin viel Zeit miteinander und ihren Hobbys verbringen, die sich nicht ausschließlich um Handball drehen. So sind die Weber-Zwillinge, die in Gieboldehausen wohnen sehr aktiv bei den Pfadfindern, widmen dem Verein viel Zeit.

Miteinander viel Zeit werden sie mit der ganzen Mannschaft im Juli verbringen. Dann nämlich machen sie eine gemeinsame Saisonabschlussfahrt nach Schweden zum Partille-Cup, dem größten Jugend-Handballturnier der Welt, an dem 1100 Teams teilnehmen. „Ein Erlebnis, das sie nie vergessen werden“, ist sich Trainer Heublein bereits jetzt sicher.

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