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Göttinger A-Formation belegt in Sparkassen-Arena erneut Platz drei

Tanzen: Bundesliga-Heimturnier Göttinger A-Formation belegt in Sparkassen-Arena erneut Platz drei

In der Sparkassen-Arena Göttingen blieb auch beim dritten von fünf Bundesliga-Turnieren alles beim Alten: Die Tänzer der A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen belegten vor rund 2000 Zuschauern erneut den dritten Platz.

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Heimturnier des Göttinger Tanzsportteams: 1. Bundesliga der Standardformationen in der Sparkassenarena, Tänzer der Göttinger A-Formation.

Quelle: Bänsch

Göttingen. In der Sparkassen-Arena Göttingen blieb auch beim dritten von fünf Bundesliga-Turnieren alles beim Alten: Die Tänzer der A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen belegten erneut den dritten Platz. Dabei hatten sich die Gastgeber mehr erhofft: „Das weinende Auge ist doch größer als das freudige“, sagte der Göttinger Cheftrainer Markus Zimmermann, um hinzuzufügen: „Wir geben nicht auf und finden immer noch Ansätze, die wir verbessern können.“

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Rund 2000 Zuschauer haben in der Sparkassen-Arena Göttingen beim Heimturnier der ersten Bundesliga den dritten Platz der A-Formation des Tanzsportteams Göttingen gefeiert.

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Vor rund 2000 begeisterten Zuschauern setzte sich in der ausverkauften Sparkassen-Arena der amtierende Deutsche Meister 1. TC Ludwigsburg mit sechs von sieben Einsen gegen den Braunschweiger TSC durch. Das gerade in der 1. Liga aufgestiegene Göttinger B-Team kam über Platz sieben nicht hinaus und muss nun um den Klassenerhalt bangen. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagte Trainerin Michaela Montag.

Die Zuschauer sahen Spitzensport: Innerhalb ihrer Choreografien zu den geforderten Tänzen Tango, Wiener und langsamer Walzer, Foxtrott und Quickstep bewegten sich die Paare scheinbar mühelos über das Parkett. Staunen, Szenenapplaus, Bravo-Rufe, rhythmisches Klatschen – die gut aufgelegten Besucher erlebten fast im Einklang mit den Tänzern ein knapp vierstündiges Tanzspektakel.

Sie feierten damit einen weiteren Meilenstein in der Vereinsgeschichte des TSC, die rund 25 Jahre Formationstanzen in Göttingen umfasst. Den Tänzern ging die Atmosphäre in der heimischen S-Arena ziemlich unter die Haut, besonders der Moment, „wenn man beim Heimturnier die Halle zum finalen Durchgang betritt, die Zeit still steht, und das Publikum jubelt,“ sagte Katharina Benseler, Teamsprecherin der A-Formation. Tänzerin Linn Jessen, 24-jährige Medizinstudentin, blickte bereits in Richtung Europameisterschaft. „Das wird mein erster internationaler Einsatz, den ich mit freudiger Erwartung angehe. Ich bin sicher, dass wir das auch rocken werden.“

In rund zwei Wochen ist es bereits soweit: Dann geht es mit dem Flieger via Moskau ins russische Seebad Sotschi, wo am 25. Februar das hochkarätige Turnier um den Europameistertitel steigt.

Beim Heimturnier in der S-Arena war die A-Formation in ihrem zehnten Erstligajahr mit ihrer Choreografie „Postmodern Jukebox“ gegen den Deutschen Meister TC Ludwigsburg, den Braunschweiger TSC, Rot-Gold Casino Nürnberg sowie den Tanzclub Bernau, den TSV Grün-Weiß Braunschweig, den TSC Schwarz-Gold Göttingen B und den Club Saltatio Hamburg angetreten und hatte um die Gunst der sieben Wertungsrichter, die von Neumarkt in der Oberpfalz bis nach Kiel fast aus ganz Deutschland in die südniedersächsische Universitätsstadt angereist waren, gebuhlt. Da passte die Botschaft des erkrankten Oberbürgermeisters Rolf-Georg Köhler (SPD) passgenau ins Bild eines stimmungsvollen Heimturniers: „Nie war der Formationstanz in Göttingen so populär wie heute. Man weiß kaum, was man mehr bewundern soll – den riesigen Publikumserfolg in unserer Stadt, der ein ums andere Mal die Sparkassen-Arena bis auf den letzten Platz füllt? Oder den tanzsportlichen Höhenflug, der nicht enden will, seit die Tänzer aus der Kooperation des ASC Göttingen, der Tanzschule Krebs und des TSC Schwarz-Gold im ASC 46 auf den großen deutschen Turnieren über das Parkett gleiten.“

Nach der Siegerehrung übergab Turnierleiter Christian Schröder das Mikrofon an einen Gast, der seiner Herzensdame vor 2000 Zuschauern in der Arena einen Heiratsantrag machte. Die Auserwählte hieß Karin und erhielt für ihr „Ja“ und den nachfolgenden Kuss tosenden Applaus vom Publikum.

Von Ferdinand Jacksch

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