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Regional Tanzen: Göttinger A-Formation ist Dritte Kraft in Deutschland
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19:19 03.03.2014
Freut sich über die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte: die A-Formation des TSC Schwarz-Gold – hier beim Heimturnier in der Sparkassen-Arena. Quelle: Theodoro da Silva
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Nürnberg/Göttingen

Die gleiche Reihenfolge gab es auch im Abschluss-Klassement. Letztmalig mit der Choreografie Romeo & Julia gewann die Göttinger B-Formation das kleine Finale und wurde vor den Absteigern Kassel und Oberhausen Sechste. Das Braunschweiger B-Team und Saltatio Hamburg steigen auf.

„Insgesamt war das eine super Saison, die erfolgreichste der Vereinsgeschichte“, zog TSC-Vorsitzender Jens Wortmann eine rundweg positive Bilanz.„Darauf sind wir stolz. Aber auch auf die Anerkennung aus den anderen Mannschaften und vom Verband. Die gute Arbeit wird gewürdigt. Es ist eben wunderbar mit anzusehen, wie sich unser Tanzsportteam entwickelt.“

Einige Mannschaftsmitglieder verlassen Göttingen und damit das Team. Zum Beispiel Tabea Nolte. Für die 25-jährige Juniorberaterin einer Hamburger  Werbeagentur war es das letzte Turnier.

Guter Nachwuchs garantiert

„Als ein Teammitglied der ersten Stunde ist es natürlich hart, die Formations-Karriere nach neun Jahren an den Nagel zu hängen“, bedauerte Nolte und ließ ihren Emotionen freien Lauf: „Ich bin so stolz und dankbar, diesen wundervollen Sport kennengelernt und Anteil an der Erfolgsgeschichte des Göttinger Tanzsportteams zu haben – von der Regionalliga bis zum Treppchen der 1. Bundesliga. Die ganze lange Zeit durfte ich mit tollen Menschen verbringen und  hatte unglaublich viel Spaß an diesem Mannschaftssport.“

Sie freue sich, dass in Göttingen guter Nachwuchs garantiert ist. Ein Beispiel ist die 17-jährige Schülerin Leonie Kobabe. Sie war am letzten Turniertag kurzfristig für die gesundheitlich angeschlagene Christina Kellert eingesprungen und löste ihre Aufgabe mit Bravour. 

„Wir sind super zufrieden mit dieser Saison. Die Mannschaft hat mit der neuen Choreografie Rockphony bestens funktioniert“, schwärmte Nolte: „Jeder Tänzer hat in jeder Sekunde sowohl im Training als auch im Turnier alles gegeben.“

Bewegende und emotionale Momente

Viele emotionale Momente prägten das letzte Saisonturnier auf für die Mitglieder der B-Formation: „Zum letzten Mal Romeo & Julia zu tanzen, war für uns sehr bewegend. Wir haben die beste Leistung gezeigt und sind froh, die Saison mit dem Klassenerhalt so gut abgeschlossen zu haben“, unterstrich Teamsprecherin Anna von Boetticher.

Ein schönes Finale, in dem auch das Eichsfeld vertreten war: Theresa Görth aus Mingerode und Günter Ellrott aus Gerblingerode tanzen für Gastgeber Nürnberg. Und Philipp Wortmann, der Sohn des TSC-Vorsitzenden, gehört längst zur Stammbesetzung des Welt- und Deutschen Meisters Braunschweiger TSC.

Als bester Aufsteiger erwies sich die FG Blau-Gold Nienburg/Oldenburg. Warm ums Herz wurde den Tänzern aus Nienburg und Oldenburg, aber auch allen anderen Aktiven und Zuschauern zum Abschluss des Nürnberger Turniers. Nach dem großen Finale machte ein Tänzer  seiner Herzdame vor voller Halle einen Heiratsantrag – und erhielt die erhoffte Antwort.

Von Ferdinand Jacksch

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