Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Tanzen: Göttinger Lateinformation beim Festival in der S-Arena

„Emotionale Geschichte“ Tanzen: Göttinger Lateinformation beim Festival in der S-Arena

Nach dem Heimturnier der 1. Bundesliga Standard steigt am Sonnabend, 8. März, in der Göttinger Sparkassen-Arena ein weiteres großes Formations-Festival. Ab 15.30 Uhr bestreiten die besten Zweitligisten ihr fünftes und letztes Wertungsturnier. Ab 18.30 Uhr will die Lateinformation des  TSC Schwarz Gold mit der neuen Choreografie Bond ihren Oberliga-Spitzenplatz verteidigen. 

Voriger Artikel
2. Damenbasketball-Bundesliga: BG 74 braucht Sieg gegen Grünberg
Nächster Artikel
Handball-Landesliga: TV Jahn Duderstadt II spielt in Münden

Knisternde Erotik: Anastasia Shishkina und Leon Falke.

Quelle: EF

Göttingen. Beim Zweitliga-Turnier der Standard-Formationen ist zwar kein Göttinger Team am Start. Dafür präsentieren sich aber mit dem B-Team des Braunschweiger TSC und dem Club Saltatio Hamburg die beiden bereits feststehenden Aufsteiger zur 1. Liga und damit zukünftigen Konkurrenten der beiden Göttinger Formationen dem Publikum.

Neu im Trainerteam der TSC-Lateinformation ist der 18-jährige Leon Falke, dem neben dem Hobby Tanzen keine Zeit für weitere Freizeitbeschäftigungen bleibt. „Es fasziniert, dass das Tanzen so ein starkes Ausdrucksmittel ist. Man kann so fantastische Bilder erzeugen und damit Gefühle ausdrücken und ganze Geschichten erzählen“, schwärmt Falke: „Außerdem kann man Menschen mitreißen und sie teilhaben lassen an seinen Emotionen.“

Was ihm mit seiner Tanzpartnerin, der 21-jährigen Lehramtsstudentin (Mathematik und Russisch) Anastasia Shishkina, hervorragend gelingt.

Landesmeister in der Hauptgruppe A Latein

Das Tanzpaar gehört nicht nur zur erfolgreichen Lateinformation, sondern ist auch Landesmeister in der Hauptgruppe A Latein. „Ein Mann und eine Frau erzählen eine emotionale Geschichte nur mit ihrer Körpersprache“, verdeutlicht  Shishkina die Faszination des Lateintanzes. „Man kann das auch in anderen Tanzstilen darstellen, aber Latein ist am expressivsten für mich. Es macht mir wahnsinnig Spaß, meine Ideen zu verkörpern. Ich brauche nur Parkett, Musik und meinen Tanzpartner.“

Den zukünftigen Weg der Lateinformation hat Cheftrainerin Martina Lotsch deutlich vor Augen: „Das jetzige Team ist motiviert, ehrgeizig und hat den Willen, mit Fleiß zu trainieren. Da alle Mitglieder tänzerisch schon über gute Grundlagen verfügen, steckt in dieser Mannschaft noch viel Potenzial. Würde dieses Team so zusammen bleiben, wäre langfristig sicher der Weg in die Bundesliga machbar.“

Doch eine hohe Hürde steht im Weg. Die meisten Teammitglieder sind Studenten, die in der Regel nur wenige Jahre in Göttingen leben. Durch Auslandssemester und die Umstellung auf das Bachelor-/Masterstudium oft noch kürzer. „So haben wir in jeder Saison eine hohe Fluktuation. Abgänge müssen kompensiert werden, was mal besser, mal schlechter  klappt“, sagt Lotsch.

„Das behindert eine langfristige Entwicklung. Wir können immer nur von Jahr zu Jahr denken und arbeiten.“ Wobei erst einmal das Heimturnier im Sonnabend im Fokus steht. „Dabei wollen wir erst einmal unseren Spitzenplatz verteidigen“, sind sich Falke und Shishkina einig.

nd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Beste Saison der Klubgeschichte
Freut sich über die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte: die A-Formation des TSC Schwarz-Gold – hier beim Heimturnier in der Sparkassen-Arena.

Wie schon in der gesamten Saison hat die Standard-A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen auch beim Bundesligafinale in Nürnberg hinter dem Deutschen Meister Braunschweiger TSC und dem TC Ludwigsburg den dritten Platz belegt – diesmal mit sieben Dreien.

mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
22.11.2017 - 17:40 Uhr

Der Fußballklub I. SC Göttingen 05 fühlt sich noch immer heimatlos: kein gemeinsames Trainingsareal, kein Vereinsheim. Nun wurde das Thema auf 05-Initiative im Sportausschuss behandelt und es kommt etwas Bewegung in die Sache.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen