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Göttinger Tänzer präsentieren sich

Formationsstanzen Göttinger Tänzer präsentieren sich

Das Tanzsportteam Göttingen ist in der vergangenen Saison von Erfolg zu Erfolg geeilt. Nun stehen die nächsten Aufgaben an – und zuvor präsentieren sich die Tänzer traditionell in der Göttinger Sparkassen-Arena. Beginn ist am kommenden Sonntag um 18 Uhr.

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Wollen wieder auftrumpfen: die Göttinger Tänzer beim Bundesliga-Heimturnier Anfang des Jahres in der Sparkassen-Arena.

Quelle: Bänsch

Göttingen. In den vergangenen Jahren kamen zur Präsentation jeweils rund 1500 Tanz-Fans. Göttingen – so ist öfter zu hören – sei längst „Deutscher Meister in der Gunst des Publikums“.

Noch wird hinter den Kulissen hart gearbeitet und trainiert. Schließlich geht es in nächster Zeit wieder Schlag auf Schlag. So hat der Grün-Gold-Club Bremen am 11. November zur Deutschen Meisterschaft der Formationen in die ÖVB-Arena Bremen eingeladen. Spitzensport auf höchstem Niveau ist angesagt, wenn sich die besten Mannschaften Deutschlands miteinander messen.

Das Tanzsportteam Göttingen ist gleich zweimal vertreten: Einmal mit der etablierten A-Formation als Deutscher Vizemeister und WM-Fünfter des vergangenen Jahres, als sie mit der Choreografie „Postmodern Jukebox“ überzeugten, die von den Göttingern in den vergangenen Wochen überarbeitet wurde. Zum anderen ist das B-Team von Trainerin Michaela Montag dabei, das gerade wieder in die 1. Liga aufgestiegen ist.

Die neue Choreografie
bleibt noch Geheimsache

Die neue Choreografie bleibt bis zur Präsentation noch Geheimsache. Schließlich will sich die Formation um die Teamsprecher Yannick Gleichfeld und Mona Meyer von der Konkurrenz noch nicht in die Karten schauen lassen.

Dafür steigt der Adrenalin-Spiegel von Tag zu Tag. Auch bei Christopher Linne (24), Student für Lehramt, Informatik und Sport. Der neue Teamsprecher der A-Formation ist in Sachen Formationstanz längst ein alter Hase. Bereits seit 2008 gehört er dem Tanzsportteam an, seit 2010 ist er Mitglied der A-Formation. „Für mich ist der Tanz die schönste und stärkste aller Kunstformen. Tanzen ermöglicht es mir, mich in dem einen Moment komplett zu verlieren und im anderen wieder selbst zu finden“, sagt Linne. „Es gibt mir die Chance, mich auszudrücken. Mein Körper verleiht mir eine Stimme, die mächtiger ist als jedes gesprochene Wort. Ich darf Menschen mit meinem Tanz berühren, in ihren Herzen oder Gedanken etwas von mir hinterlassen - sei es eine Erinnerung, ein Bild, eine Bewegung, ein Gefühl.“

Das kann Katharina Benseler, gleichberechtigte Teamsprecherin, nur unterstreichen. Vor dem Auftritt steht allerdings die Arbeit: Sowohl das A- und B-Team reisen mehrmals im Jahr in ihr vertrautes Trainingslager in Loccum im Landkreis Nienburg/Weser. Zuletzt waren die Tänzer in den ersten Oktobertagen da, um sich auf die kommenden Einsätze vorzubereiten. In der eher unscheinbaren Loccumer „Halle für alle“, dem „zweiten Zuhause“ der Göttinger Tänzer, wird geschwitzt, um rechtzeitig topfit zu sein. Schließlich gibt es eine gewisse Erwartungshaltung, nicht nur seitens des Cheftrainers Markus Zimmermann.

Tickets für das Bundesliga-Heimturnier am 10. Februar in der Göttinger Sparkassen-Arena gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen, Weender Straße 44, und Duderstadt, Marktstraße 9.

Von Ferdinand Jacksch

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