Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Tanzsportteam Göttingen sehnt sich nach der Krone

Tanzen: Deutsche Meisterschaft der Standardformationen Tanzsportteam Göttingen sehnt sich nach der Krone

Die besten Standardformationen Deutschlands tanzen am Sonnabend in der ÖVB-Arena in Bremen um die Deutsche Meisterschaft. Das Tanzsportteam Göttingen ist gleich mit zwei Formationen vertreten.

Voriger Artikel
HG Rosdorf-Grone testet neuen Trainer
Nächster Artikel
Göttinger Veilchen Girls verlieren in Halle

Das Tanzsportteam bei der Präsentation der neuen Choreografie in der Sparkassen-Arena in Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die A-Formation will mit der anspruchsvollen Choreografie „Postmodern Judebox“ dem amtierenden Deutschen Meister Braunschweiger TSC den Titel streitig machen. Dagegen freut sich die B-Formation (Durchschnittskalter: 20,3 Jahre), die gerade erst in die erste Liga aufgestiegen ist, allein schon, in Bremen dabei zu sein. „Ich habe richtig Lust, mit dem Team bei der Deutschen Meisterschaft aufzutreten“, sagt Trainerin Michaela Montag, die als Teamsprecher Mona Meyer und Yannick Gleichfeld an ihrer Seite weiß.

Nicht anders geht es der A-Formation um Cheftrainer Markus Zimmermann, die als deutscher Vizemeister und WM-Fünfter allerdings den Kampf um den Titel ins Visier nimmt. Musikalität, Präzision, Leidenschaft und höchstes tänzerisches Können versprechen einen spannenden Wettkampf, aber auch einen ästhetischen Genuss für die Zuschauer.

Mitreißende Musik, perfekt austrainierte Choreografien und prächtige Kostüme versprechen, bis zum Finale die Zuschauer zu begeistern, gleichermaßen Tanzsportexperten und Showliebhaber. „Tanzen ist eben wie das Entfliehen in eine andere Welt“, sagt Teamsprecherin Katharina Benseler über ihre Gefühle, mit denen sie im Rampenlicht steht. „Es zählt dabei nur das Hier und Jetzt.“

Katharina Benseler

Katharina Benseler

Quelle: r

Was so leicht aussieht, ist harte Arbeit. „Dahinter steckt ein Knochenjob“, sagt die werdende Konditormeisterin Benseler. Oberstes Gebot ist, nicht abzuheben.

Viermal in der Woche wird derzeit geübt, dazu kommen mehrere Trainingslager im gewohnten Quartier in Loccum unweit von Nienburg an der Weser. Die sind aber noch längst keine Erfolgsgarantie für die Nacht vom Bremen. Schließlich müssen am Ende auch die Wertungsrichter mitspielen – und natürlich auch der legendäre Braunschweiger TSC, der in der vergangenen Saison alles erreicht hat: Deutscher Meister, Vizeweltmeister, Sieger der 1. Bundesliga und erfolgreicher Qualifikant für die WM 2017.

Gastgeber für die Welt-Titelkämpfe ist in dieser Saison am 25. November auch noch Braunschweig selbst. Ob auch das Tanzsportteam Göttingen mit seiner A-Formation dabei ist, steht noch in den Sternen: „Für die Qualifikation zur WM benötigen wir den Deutschen Meistertitel oder einen zweiten Platz hinter Braunschweig“, verdeutlicht Cheftrainer Zimmermann.

„Ich wünsche mir, dass das beste Team am 11. November zum Deutschen Meister gekürt wird, und hätte natürlich nichts dagegen, wenn wir es sind“, unterstreicht der Tanzlehre. Zimmermann weiß auch, dass neben Braunschweig auch der Altmeister 1. TC Ludwigsburg wieder mitmischen will, nachdem die personelle Durststrecke überwunden ist.

Die Standardformation wird sich künftig bei den großen Wettkämpfen wieder mit acht Paaren auf dem Parkett präsentieren. In Bremen werden gegen Mitternacht die Deutschen Meister 2017 der Latein- und Standardformationen feststehen.

Info: Wer nicht selbst live dabei sein kann, kann die Zwischenrunde ab 20.10 Uhr in einem Livestream unter radiobremen.de verfolgen. Das Finale überträgt dann das NDR/RB-Fernsehen von 22.45 bis 00.15 Uhr.

Von Ferdinand Jacksch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
23.11.2017 - 20:57 Uhr

Rotenberg trifft auf Bilshausen, Seulingen empfängt Bergdörfer

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen