Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
Tausende Studenten trotzen dem Dauerregen

Dies Academicus Tausende Studenten trotzen dem Dauerregen

Sportler und Zuschauer des Dies Academicus, dem Universitätssporttag, zeigten Stehvermögen. Tausende Studenten ließen sich vom Dauerregen nicht den Spaß verderben und widmeten sich auf dem Gelände am Sprangerweg unverdrossen den vielfältigen Aktivitäten.

Voriger Artikel
BG Generals stecken sich neues Saisonziel
Nächster Artikel
Young Masters League Chance für den Nachwuchs

Überall Gewusel: Das Sportgelände am Sprangerweg verwandelt sich am Dies Academicus in einen Freizeitpark.

Quelle: Swen Pförtner

Arne Göring, stellvertretender Leiter des Hochschulsports, würde lieber jetzt als gleich das Turnier abbrechen: Pünktlich zum Start der meisten Sportaktivitäten hatte es am Dienstag um 14 Uhr angefangen zu regnen. Erst leichter Niesel-, dann Dauerregen. Die Fußballfelder am Institut verwandelten sich in Schlammfelder. Der nasse Sand der Beachvolleyball-Felder schürft die nackten Füße der Spieler auf. „Ich bin mal durch die Reihen gegangen und habe vorsichtig nachgefragt. Aber die würden mich wohl lynchen, wenn wir jetzt alles abblasen“, befürchtet Göring. Die Studenten arrangieren sich mit den Bedingungen und feiern fröhlich. Sportler und Zuschauer drängen sich unter mitgebrachte Pavillon-Zelte, andere funktionieren Mülltüten zu Ponchos um.

Der Hochschulsporttag, der für die Mission-Olympic-Wertung vorverlegt wurde, hat so gar nichts mit den vorhergegangenen Veranstaltung am Wochenende gemein: Die Temperaturen sind spürbar gefallen, und traditionell gehört Alkohol für viele Teilnehmer ebenso zum „Dies“ wie Verkleidungen und Grillgut. Das mitgebrachte Bier kühlt in Planschbecken voller Eiswürfel. Die Rasenfläche vor dem Institut für Sportwissenschaft (IfS) gleicht einem Festival-Acker.

Rene Wegner wischt einen Schwall Wasser von derTischtennisplatte. Der promovierende Sportstudent würde gern für „Headis“ werben, aber das Wetter macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Bei der Funsportart Headis – das Wort ist eine Schöpfung aus „Head“ für Kopf und Tennis – darf der Ball nur mit dem Kopf auf die gegnerische Seite gespielt werden. Dafür braucht man nicht viel: zwei Spieler, einen Plastikball und eine Tischtennisplatte. 

Wegners Kreation: Headis

„Das Attraktive an dem Sport ist die Mischung zweier beliebter Sportarten: Geköpft hat jeder schon mal beim Fußball, und die Tischtennisregeln kennt man auch“, erklärt Wegner, der die Sportart vor rund acht Jahren erfand. Die Sportstudentinnen Lara Dupont und Kim Dubenkropp lassen sich die Technik zeigen, auch wenn der Ball immer in kleine Pfützen auf der Platte platscht. Nass sind sie sowieso schon. Der Spaß kann gar nicht verloren gehen.

Vom Akido-Schnuppertraining über Beachvolleyball und eine Klimmzug-Meisterschaft  bis zum Windsurfsimulator und Bobbycar-Rennen gibt es für Jeden etwas. Wie der Schulsporttag ging auch der Hochschulsporttag qualitativ in die Bewertung zur Misson Olympic ein. Prüfer bewerteten die Bandbreite der Sportangebote.

Das Fußballturnier wurde trotz des schlechten Wetters mit kurzen Unterbrechungen ausgespielt. 144 Mannschaften, davon 80 Mixed-Teams, nahmen teil. 1500 Frauen und Männer waren am Ball. „Wer dann abends da noch gewinnt, war eigentlich allen egal. Nach fünf Stunden Regen wollten die meisten ins Trockene, und das möglichst unverletzt“, fasste Göring zusammen.  Von Hendrik Maaßen

Ein Video vom Dies Academicus finden Sie hier.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
13.12.2017 - 19:22 Uhr

In der Wintersaison ist es das erste große Hallenfußball-Spektakel in der Region und erfährt deshalb regelmäßig große Resonanz. In diesem Jahr wird das Günther-Brosenne-Turnier des TSV Adelebsen zum 28. Mal ausgetragen. Vom 14. bis 17. Dezember kämpfen 16 Teams um den begehrten Wanderpokal.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen