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Team Göttingen dominiert am Netz

Volleyball-Regionalliga Team Göttingen dominiert am Netz

Mit einem Schmetterball von der rechten Seite hat Lennart Köhler die Tabellenführung der VSG ASC in der Volleyball-Regionalliga untermauert. Longline gespielt schlug der Ball, für die Akteure des TSV Giesen II unerreichbar, auf, und setzte den Schlusspunkt unter den absolut verdienten 3:0 (25:17, 25:14, 25:15)-Sieg der Göttinger, die sich im Hinspiel noch zu einem knappen 3:2 quälten.

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Am Netz deutlich überlegen: ASC-Akteur Michael Wollring (l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Während sich die gut 150 Zuschauer über die „Spitzenreiter“-Rufe und Jubel-Einlagen der Spieler freuten, genoss VSG-Trainer Matthias Polkähn im Hintergrund lächelnd die effektive Vorstellung seiner Sechs. „Wir waren von Anfang an konsequent und hatten praktisch keine Schwächephase“, lobte Polkähn.

Selbst bei einer sicheren 20:8-Führung im dritten Satz zeigten die Gastgeber keine Nachlässigkeiten und gingen überaus konzentriert zu Werke. Dabei hätte die Konzentration der Königsblauen durchaus arg in Mitleidenschaft gezogen werden können, denn die Gäste aus der Peripherie Hildesheims trafen mit einstündiger Verspätung ein. „Wir mussten uns fast zwei Stunden aufwärmen, das geht aufs Gemüt. Umso stärker, dass die Jungs dennoch so dominant aufgetreten sind“, bemerkte Polkähn.

Die Ursache für diese Dominanz lag am Netz. Dort war der Spitzenreiter mit seinen Blockspielern Fabian Gessat und Sebastian Jepsen haushoch überlegen und zog ein wesentlich athletischeres Spiel auf als die Gäste. Vor allem von der rechten Seite diagonal geschlagene Bälle waren vom TSV kaum zu kontrollieren. Da die Zweitliga-Reserve zusätzliche technische Fehler „einbaute“, verliefen die Ballwechsel im ersten Satz relativ kurz, und die Zuschauer durften früh in die scheinbare Endlosschleife an Spielergesängen einstimmen.

Dreifach-Block von Gästen kaum zu überwinden

Souverän spulte die VSG ihre Vorstellung auch im zweiten Durchgang ab. Da der Dreifach-Block von den Gästen kaum zu überwinden war, agierten diese zunehmend mit weniger druckvollen Schlägen ins Hinterfeld. Aber trotz konstant sicherer Führung ballte Polkähn erst beim 14:6 die Faust. Sein Team spielte nun noch variabler und war mit dem starken Stephan Teumer zunehmend auch Longline erfolgreich.

Ihre Gala-Vorstellung hoben sich die Hausherren aber für den Schlussabschnitt auf. Fabian Gessat gelang im zweiten Spiel in Folge eine Serie von neun erfolgreichen Aufschlägen. Als die zehnte Angabe abgewehrt wurde, führte das Team Göttingen bereits mit 13:4. „Unser Plan war es, den Gegner mit harten Aufschlägen unter Druck zu setzen“, sagte Trainer Polkähn.

Geheimnis seiner vielseitigen Mannschaft sei es, dass sie jeden Gegner ernst nehme, so der A-Lizenz-Inhaber. In den kommenden Wochen will der 38-Jährige seine Ziele nach einer bisher grandiosen Saison und spielstarken Auftritten mit neun Siegen aus zehn Partien noch einmal überdenken: „Ursprünglich wollten wir nur oben mitspielen. Jetzt gehen die Gedanken langsam in Richtung Meisterschaft“ – und damit auch in Richtung Aufstieg in die 3. Liga.

Von Rupert Fabig

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