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Regional Team Göttingen tritt motiviert in Braunschweig an
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11:05 07.11.2018
Blickt zuversichtlich auf die Deutsche Meisterschaft der Formationstänzer in Braunschweig: der Göttinger Trainer Markus Zimmermann mit dem Team-Maskottchen. Quelle: Theodoro Da Silva
Göttingen/Braunschweig

Mitreißende Choreographien, begleitet von zauberhaften Musiken und heißen Rhythmen: Am Sonnabend, 10. November, präsentiert der Braunschweiger TSC die Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard und Latein. In der Braunschweiger Volkswagen Halle treffen die besten Mannschaften beider Sektionen in getrennten Turnieren aufeinander, um in Vor-, Zwischen- und Finalrunde den jeweiligen Meister zu ermitteln.

Die ewigen Standard-Konkurrenten Ludwigsburg und Braunschweig setzen auf die altbewährten Erfolgskonzepte „Kontraste“ (1. TC Ludwigsburg im vierten Jahr) und „Light & Darkness“ (BTSC-Formation im zweiten Jahr). Ob das komplett neu formierte, noch sehr junge Göttinger Tanzsportteam mit dem im dritten Jahr angebotenen Programm „Postmodern Jukebox“, das sie in ihren neuen Kleidern präsentieren werden, in den Kampf um Gold und Silber eingreifen kann, bleibt bis zum Ende der Veranstaltung am kommenden Wochenende spannend.

Ein WM-Ticket wird noch vergeben

Der 1. TC Ludwigsburg (Standard) hat sich bereits vorzeitig für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Mit dem Ergebnis der Deutschen Meisterschaft wird gegen Mitternacht feststehen, wen Deutschland als zweiten Vertreter am 24. November ins ungarische Pécs zur Weltmeisterschaft der Standard-Formationen entsendet.

„Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft zusammen, die auf jeden Fall ein Wörtchen beim Kampf um den nationalen Meistertitel mitsprechen will“, ist Cheftrainer Markus Zimmermann überzeugt: Eine etwas verjüngte Mannschaft, eine dynamischere Choreografie, neue, helle Kleider und eine sehr hohe Motivation und Leistungsbereitschaft zeichnen die Göttinger A-Formation in diesem Jahr aus.

Neue Kleider betonen Dynamik

Auch tänzerisch ist eine Weiterentwicklung zu erkennen. Realistisch ist ein Platz zwischen eins und drei. „Braunschweig schätzen wir stark ein. Für sie ist es immerhin eine Meisterschaft zu Hause. Die Ludwigsburger sind nicht einschätzbar. Sie tanzen ja offensichtlich entgegen der Ankündigungen im Frühjahr 2018 doch noch ein viertes Jahr die bekannte Choreografie“, lässt Zimmermann wissen. Eine Meinung, die auch Ariane Schießler, Marc Bieler und Peter Hahne, die weiteren Trainer des Göttinger Quartetts, teilen. „Ich bin der Überzeugung, dass unser Göttinger Team mit seinen tänzerischen, konditionellen und koordinativen Fähigkeiten ein würdiger Repräsentant der ersten Bundesliga ist“, so die erfahrene Formationstrainerin Ariane Schießler:„Der Treppchenplatz ist sicher. Die wunderschönen neuen Kleider betonen die Dynamik und Energie der jugendlichen Damen.“

„Trotz der Verjüngung des Teams (Durchschnitt 21,3 Jahre) ist es reifer und ehrgeiziger als in den letzten Jahren“, weiß Marc Bieler, der für die tänzerische Qualität und Technik verantwortliche Coach. „Wir werden mit offenem Visier tanzen. Da ist jedenfalls Musik drin“, fasst der weitere Trainer Peter Hahne zusammen.

Tickets für Kurzentschlossene

Ab 13 Uhr ist die Tageskasse der Volkswagen Halle Braunschweig am Sonnabend für letzte Spontankäufe geöffnet. „Wir sehen keine Probleme, noch ein Ticket zu erstehen“, äußerte sich Karl-Heinz Michel, der Vorsitzende des BTSC, auf Anfrafe. Gut über 3000 der rund 4500 zur Verfügung stehenden Plätze sind bereits verkauft.

NDR überträgt Deutsche Meisterschaft

Auch in diesem Jahr zeigt der Norddeutsche Rundfunk wieder Ausschnitte von der Meisterschaft. Am Sonnabend, 10. November, überträgt der NDR in seinem dritten Fernsehprogramm von 23:20 bis 0:40 Uhr zeitversetzt die Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard und Latein.

Von Ferdinand Jacksch

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