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Team Göttingen verliert knapp 2:3

Volleyball-Regionalliga Team Göttingen verliert knapp 2:3

Es gibt Spiele, an die sich die Beteiligten länger erinnern. Den Akteuren spuken die entscheidenden Ballwechsel nach Ende der Partie im Kopf herum, die Trainer brauchen eine ganze Weile, um die Nerven zu beruhigen. Eine solche Begegnung haben die bis dato ungeschlagenen Volleyballer der VSG/ASC Göttingen in Schüttorf erlebt. In einer regelrechten Nervenschlacht verloren die Spieler von Trainer Matthias Polkähn beim FC Schüttorf II mit 2:3 (18:25, 22:25, 29:27, 30:28, 15:17).

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Starker Auftritt: Sebastian Jepsen von der VSG/ASC.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Dabei hatte Schüttorf sieben und Göttingen vier Matchbälle, ehe die Entscheidung gefallen war. Trainer Matthias Polkähn hatte vor dem Aufsteiger aus Schüttorf mit seinen vielen Routiniers immer wieder gewarnt. Doch die längste Auswärtsfahrt der Saison schien Spuren hinterlassen zu haben – nach der Anreise kamen die Gäste anfangs überhaupt nicht in den Tritt.

Angeführt vom ehemaligen Bundesliga-Mittelblocker und Vierten der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2006, Torsten Schön, dominierte Schüttorf den ersten Satz nach Belieben und führte mit 18:8. Das Team Göttingen konnte zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, der Satz ging allerdings klar mit 25:18 an die Gastgeber.

Früh zog Polkähn die Konsequenzen, wechselte mit Tobias Harms, Richard Pohl und Sebastian Jepsen neues Personal ein. Das zeigte Wirkung, in Durchgang zwei begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und lieferten sich einen hochklassigen und spannenden Kampf. Vor allem Jepsen setzte in der Offensive einige schöne Akzente. Bis zum 19:19 war der Satz völlig offen, dann ermöglichten Flüchtigkeitsfehler der Gäste die 2:0-Satzführung für Schüttorf.

Der dritte Satz verlief ähnlich. So kam Schüttorf nach ausgeglichenem Spiel beim Stand von 25:24 zu den ersten drei Matchbällen. Doch wie so oft in dieser Saison zeigten die Göttinger Moral, drehten den Spieß noch zum 27:29 und 1:2-Satzanschluss um. Mit dem Rücken zur Wand schaffte Polkähns Mannschaft dann im vierten Durchgang das Kunststück, einen 10:16-Rückstand aufzuholen, vier Matchbälle abzuwehren und 30:28 zu gewinnen.

Nun hatten die Gäste das Momentum auf ihrer Seite, führten im entscheidenden Tie-break mit 8:3. Es sah nach einem Happy End für das Team Göttingen aus. Aber Schüttorf machte das Kunststück der Göttinger nach, wehrte beim 10:14 vier Matchbälle ab und gewann ein bis zum letzten Ball spannendes Spiel.

„Beim 14:10 machen uns die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Da stellt Schüttorf den Block taktisch klug um, und wir kriegen im Angriff zittrige Hände“, resümierte Polkähn. „Libero Bartek Mayschak als Stabilisator und Sebastian Jepsen im Angriff haben bei uns besonders stark gespielt. Leider haben wir im Aufschlag und Blockverhalten nicht zu unserer gewohnten Stärke gefunden.“

pk

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Volleyball-Regionalliga

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