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Regional Teilnehmerrekord und spannende Duelle im Sand
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17:00 11.09.2018
Andre Pfitzner vom SC Hainberg war den 5. Beachtennis Open in Göttingen mit am Start. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

In der Herren-Doppelkonkurrenz setzten sich Florian Zingrabe (TSV Obernjesa) und Fabian Flügel (Göttinger TC) im Endspiel gegen das Hamburger-Duo Jan Ulrik Mühe und Adrian Zellner (beide Hamburger SV). Deutlich mit 6:2 und 6:3 gewann das heimische Doppel und gab während des Turniers keinen einzigen Satz ab. Bei den Damen setzten sich Daniela Gayk/ Simone Weinbeck (beide Hamburg) durch.

„Wir spielen nach normalen Tennisregeln. Es gibt allerdings nur einen Aufschlag und das Netz ist 1,75 Meter hoch. Ansonsten sind die Regeln dem Tennis sehr ähnlich“, erläutert Zingrabe. Gespielt mit sogenannten Paddel-Schläger, die schon mal an die 200 Euro kosten können. Ansonsten ist das Feld analog zum Beachvolleyball auf Sand. Der Ball darf den Boden nicht berühren.

Organisiert von DTB werden die Turniere in einer eigenen Serie durchgeführt. In Göttingen fand das Beachtennis-Turnier an der Uni bereits zum fünften Mal statt. „Bei den Turnieren gibt es auch Ranglistenpunkte zu vergeben – die zählen für die Beachrangliste“, erklärt Zingrabe. Einige gesetzte Spieler waren auch in Göttingen wieder mit dabei. Etwa 45 Minuten dauert ein Spiel über zwei Gewinnsätze. „Das ist kürzer, aber anstrengender als Tennis“, so Zingrabe. Gespielt wird ohne Schiedsrichter. Bei den insgesamt sehr fairen Spielen prüfen die Spieler im Zweifel den Abdruck im Sand.

Mitorganisator Fabian Flügel freute sich über eine tolle Beteiligung. „Wir richten das Turnier jetzt zum fünften Mal aus – es sind Spieler aus Hamburg und Bremen dabei. Das ist einfach toll“, freute sich Flügel. Die Atmosphäre stellt der Göttinger in den Vordergrund und durch die abschließende Mixed-Doppel werden die Teams untereinander verkuppelt, was allen Teilnehmern sehr viel Spaß bereitet. Flügel selbst spielt seit knapp vier Jahren Beachtennis – und mittlerweile auch sehr ambitioniert. „Der Sport boomt mittlerweile. Es gibt immer mehr Turniere. Das Highlight findet seit 15 Jahren an der Nordsee statt.

Interessant ist die Geschichte der beiden Hamburger Finalisten Mühe/Zellner, die einst am Elbe-Strand mitten im Herzen Hamburgs mit dem Beachtennis begannen. Einige Zeit später gründeten sie beim Hamburger SV eine eigene Sparta für die mittlerweile populäre Sportart.

Hingegen ist Flügel über das normale Tennis zum Beachtennis gekommen. „Das ist schon deutlich anstrengender und vor allem Schnellkraft ist gefragt. Man spielt zudem deutlich mehr Überkopfbälle als beim Tennis“, erklärt Flügel. Am Sonnabend-Abend,bei sehr angenehmen Temperaturen mit dem Duft von Bratwurst, und lauter Musik begannen die Mixed-Spiele. „Mir tun schon etwas die Füße weh – ich hatte gerade mein viertes Match“, wirkte Flügel schon etwas kaputt.

„Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter – schade ist nur, dass sehr wenige Zuschauer dabei waren“, bilanziert der Turnierleiter. „In einigen Städten finden die Turniere sogar im Sand auf dem Markplatz statt. Das wäre natürlich auch in Göttingen mal ein tolles Event – dann sicher mit mehr Zuschauern“, wünscht sich Flügel. Von Spielern ab 14 Jahren bis hin zu Ü50-Spielern war das Teilnehmerfeld der diesjährigen Beachtennis-Open sehr gemischt. Nicht nur in Spanien und Italien ist der Sport mittlerweile sehr populär – auch in Deutschland gibt es immer mehr Interessierte.

Von Jan-Philipp Brömsen

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