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Tennis: Herren des TSC Göttingen spielen in der Nordliga

Planungen für 2014 Tennis: Herren des TSC Göttingen spielen in der Nordliga

Nach dem Oberliga-Aufstieg im Sommer haben die Herren des Tennis- und Skiclubs (TSC) auch in der Tennis-Hallensaison den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschafft.

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Im nächsten Jahr in der Nordliga gefordert: Sebastian Schmiedl, Sebastian Krauss, Bijan Shahamat, Lukas Bauer und Christian Wille (v.r.) mit ihrem Trainer Mirsad Hecimovic. Außerdem spielten: Philipp Kauffmann, Joachim Schemm und Kai Dietrich.

Quelle: EF

Göttingen. Sie treten in der Saison 2014 nun in der Nordliga an.  Dabei hatte das Team um Trainer Mirsad Hecimovic zum Punktspielstart Anfang Januar lediglich das Ziel „Klassenverbleib“ ausgegeben – durchaus realistisch angesichts der personellen Situation.

Es stand bereits im Vorfeld fest, dass Spitzenspieler Joachim Schemm lediglich im ersten Spiel dabei sein würde, ehe sein Studium an der Valdosta State University (Georgia/USA) beginnt. Mit einer makellosen Bilanz verabschiedete er sich am Tag nach dem 6:0-Auftaktsieg gegen Westercelle in Richtung Übersee.

Auch Christian Wille, Nummer zwei der Setzliste, sollte nicht für alle Spiele zur Verfügung stehen. Der Zahnmedizin-Student in Budapest hatte aber für die Heimpartien zugesagt, für die er regelmäßig eingeflogen ist. Als „unerwartete Verstärkung“ bezeichnete Mannschaftsführer Sebastian Schmiedl die Zusage von Sebastian Krauss.

Der Göttinger Stadtmeister von 2009, der in der Sommersaison für den TC 31 Kassel aufläuft, wollte auch im Winter Spielpraxis haben. In Hessen wird keine Hallen-Punktspielrunde angeboten. „Er hatte gute Erinnerungen an die Stadtmeisterschaften und unseren Verein und hat deshalb angefragt“, sagte Schmiedl.

Auf Shahamat, Dietrich und Kauffmann ist Verlass

Eine lohnenswerte Neuverpflichtung, denn Krauss gewann alle seine Einzel, auch das Drei-Satz-Match gegen Bastian Grönefeld (TSC Alfeld), der ebenfalls schon einmal Stadtmeister war und den Krauss bei seinem Titelgewinn vor vier Jahren in der zweiten Runde bezwungen hatte.

Eine beeindruckende Bilanz lieferte auch Schmiedl. In allen Partien war er dabei, alle Einzel gewann der 22-jährige Lehramts-Student (Englisch, Deutsch) in zwei Sätzen. Ebenso erfolgreich agierte der Jüngste im Team, der Northeimer Lukas Bauer (Jahrgang 1995), der allerdings schon zwei Jahre erfolgreich für den TSC spielt.

Mit Bijan Shahamat, Kai Dietrich und Philipp Kauffmann kamen noch drei routinierte Spieler zum Einsatz, auf die Verlass war.

So folgten nach dem 6:1 in Westercelle dann noch Erfolge gegen TG Hannover (5:1), TV Jahn Wolfsburg (3:3), DTV Hannover (5:1) und den hochgehandelten Titelfavoriten TC Alfeld (4:2). Vor dem Spiel gegen die Alfelder habe man das Saisonziel dann verändert. „Da wussten wir, dass uns ein 3:3 für die Meisterschaft reichen würde. Und die wollten wir uns dann auch sichern“, so Schmiedl.

Während auch andere TSC-Herren-Vertretungen in der Vergangenheit schon die Oberliga-Meisterschaft erreicht hatten, war die Aufstiegs-Relegation zur Nordliga für sie oft Endstation. Nicht in diesem Jahr: Mit Unterstützung der eigenen Fans gewann die Mannschaft in der heimischen Halle an der Calsowstraße deutlich mit 5:1 gegen den SV Louisenlund, gegen den nur Spitzenspieler Wille eine knappe Drei-Satz-Niederlage (9:11 im Match-Tiebreak) einstecken musste.

Krauss hat wieder zugesagt

Gefeiert hat die Mannschaft ihren Erfolg bislang noch nicht, das wird aber noch im April nachgeholt, ehe bereits Anfang Mai die Freiluftsaison beginnen soll. Ob tatsächlich am ersten Mai-Wochenende gestartet werden kann, ist allerdings fraglich, am vergangenen Freitag lag zum Teil noch eine dünne Schneeschicht auf den Plätzen.

Schmiedl wäre nicht böse, falls verschoben werden müsste. „Eigentlich würden wir im ersten Spiel ohne Schemm und Wille spielen. Danach wären wir dann in Bestbesetzung.“

Auch für die Nordliga-Saison in der Hallenrunde 2014 gibt es schon Personalplanungen: Krauss hat wieder zugesagt und mit Konstantin Kutschenko kommt ein Göttinger Eigengewächs zurück. Er studiert – wie Schemm – an der Valdosta State University. „Diese Spielklasse reizt ihn“, über die Zusage freut sich Schmiedl, der die Nordliga als eine „ordentliche Klasse“ bezeichnet.

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