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Regional Tennis-Oberliga: TSC-Damen erkämpfen sich Platz zwei
Sportbuzzer Sportmix Regional Tennis-Oberliga: TSC-Damen erkämpfen sich Platz zwei
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22:05 27.02.2013
Erfolgreich in Einzel und Doppel: Luise Gruber (hier in der Sommersaison). Quelle: CR
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Göttingen

Die zahlreichen Zuschauer erlebten wieder einen Krimi der aufregendsten Art. Annabelle von Kallay und Luise Gruber mussten den Anfang machen. Bei Gruber zeichnete sich schon früh ab, dass sie ihr Spiel gewinnen würde. Am Ende stand ein 6:2 und 6:1. Von Kallay fing stark an und entschied den ersten Satz mit 6:4 problemlos für sich. Im zweiten Durchgang schien sich das Match zu Gunsten der Havelserin zu drehen. Schnell stand es 4:1 für die Gästespielerin. Doch die TSCerin steigerte sich, holte den Rückstand auf und entschied auch diesen Satz mit 6:4 und damit das gesamte Match für sich.

Jetzt lag es an Spitzenspielerin Svea Paschereit und Marleen Weseler möglichst einen weiteren Punkt für einen möglichen Sieg einzufahren. Paschereit begann furios. Mit 6:1 fuhr sie den ersten Satz ein und begann den zweiten konzentriert. Ihre Gegnerin steigerte sich, senkte ihre Fehlerquote und erhöhte den Druck. Paschereit verlor mehr und mehr ihre Linie  und dann auch den Satz. Im entscheidenden Match-Tiebreak fand Paschereit nicht mehr zu ihrer anfänglichen Souveränität zurück, so dass sie am Ende mit 6:10 das Nachsehen hatte. Ähnlich erging es der an Position drei spielenden Marleen Weseler, die nach 6:7 und 6:3 ebenfalls den Match-Tiebreak verlor.

Das zweite Doppel mit Wieseler/Gruber rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Mirsad Hecimovic und überzeugte beim 6:4, 6:4. Paschereit/v. Kallay fanden ebenfalls gut in ihr Spiel, gewannen den ersten Satz 6:2. Der zweite ging verloren, so dass erneut der Match-Tiebreak entscheiden musste. Hier war Nervenstärke gefragt, und die hatten die Göttingerinnen. Der gewonnene Matchball zum 11:9 erlaubt nun dem TSC-Team, am zweiten März-Wochenende um den Aufstieg zu spielen. Als Tabellenzweiter müssen die Göttingerinnen auswärts antreten. „Das nehmen wir in Kauf. Wir hoffen auf einen ebenso starken Auftritt beim Hamburger Meister,“ sagte Hecimovic nach der Energieleistung seines Teams.

hau

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