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Regional Theresa Simon fliegt nach dem Bundesliga-Start nach China
Sportbuzzer Sportmix Regional Theresa Simon fliegt nach dem Bundesliga-Start nach China
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18:00 28.09.2018
Spielt erst mit ihrem Göttinger Team in der Bundesliga und fliegt anschließend zum World Cup nach China: BG-Neuzugang Theresa Simon (r.). Quelle: Pförtner
Göttingen

Von dort aus bricht die gebürtige Wolfenbüttelerin auf in Richtung China. In Xi’an (Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Shaanxi) wird vom 3. bis 7. Oktober der FIBA 3×3 U23 World Cup 2018 gespielt. Simon tritt in der Millionen-Metropole für Deutschland mit Lara Müller (SG Weiterstadt), Luana Rodefeld und Laura Zdravevska (beide USC Freiburg) an. „Die genaue Reiseroute kenne ich noch gar nicht. Ich bekomme mein Ticket erst am Flughafen“, erzählt die 20-Jährige, die am vergangenen Dienstag Geburtstag gefeiert hat.

Die Meisterschaft in China ist die bislang weiteste sportliche Reise für die Basketballerin. Sie freut sich auf die Titelkämpfe. „3x3 wird immer attraktiver, die Atmosphäre ist einfach anders. Gespielt wird auf nur einen Korb, nebenbei läuft Musik. Als Spieler zockt man da mal eher, geht mehr Eins-gegen-Eins. Alles wird auch etwas lässiger gesehen.“ Sie hofft darauf, dass sich dieser Sport, der 2020 in Japan olympisch wird, auch dann seine Lässigkeit bewahrt, wenn es um Titel und Medaillen geht.

Simon möchte um vordere Ränge mitspielen

Alle Teams reisen mit nur vier Spielerinnen an. „Da wird dann viel und schnell durchgewechselt“, erzählt Simon, die sich für China viel vorgenommen hat. „Vorn mitspielen möchte ich schon“, sagt die Spielerin aus dem deutschen Quartett, die die wenigste Erfahrung in dieser jungen „Basketball-Disziplin“ hat. Ihre Mitspielerinnen kennt sie allesamt aus früheren Auswahlspielen.

„Der Lehrgang in Duisburg war sehr gut und hat uns vorwärts gebracht. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den abstellenden Vereinen, die sich sehr kooperativ gezeigt haben“, lobt Bundestrainer Christian Steinwerth, der die Mannschaft in der vergangenen Woche noch einmal zusammengeholt hatte. „Die U23-Damen sind eine Wundertüte, die Hinzunahme von Theresa Simon gibt dem Team zusätzliche Qualität. Die Mannschaft ist sehr selbstbewusst und möchte ins Viertelfinale“, so Steinwerth weiter.

Zwei Bundesliga-Spiele werden verlegt

In der Vorrundengruppe spielt zunächst „jeder gegen jeden“. Die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für das Viertelfinale, die übrigen Teams scheiden aus. Das erste Spiel haben die deutschen Spielerinnen am Donnerstag, 4. Oktober, um 13.20 Uhr gegen Rumänien, um 15.10 Uhr treffen sie auf Gastgeber China. Zwei Tage später, am Sonnabend, 6. Oktober, stehen die Partien gegen Uganda (10.30 Uhr) und Ungarn (12.20 Uhr) auf dem Spielplan. Das Viertelfinale wird am Sonntag, 7. Oktober, gespielt – ebenso wie alle weiteren Runden. Bereits für Montag, 8. Oktober, ist der Rückflug gebucht.

Zwei Bundesliga-Spiele der flippo Baskets BG 74 werden wegen der Auslandsreise von Simon verlegt. Eigentlich hätten die Göttingerinnen nacheinander gegen Meister Keltern und Vizemeister Wasserburg antreten müssen. Die 20-Jährige hat sich inzwischen in ihrer neuen Heimat eingelebt, wohnt mit ihrem Freund zusammen, ihr Bruder lebt auch in der Stadt. „Göttingen ist cool. Im Moment läuft alles super.“

Heimspiel auf fremdem Parkett

Zum Season-Opening mit allen Teams der Damenbasketball-Bundesliga geht die Reise der flippo Baskets BG 74 am Wochenende. Im letzten Match des Events zur Saisoneröffnung treffen die Veilchen am Sonnabend um 18.30 Uhr im Schulzentrum Dietlingen nahe Pforzheim auf die XCYDE Angels aus Nördlingen. Sechs Partien mit zwölf Mannschaften an zwei Tagen in einer Halle. Dazu viele Fans und ein attraktives Rahmenprogramm. Das ist die Idee hinter dem Season Opening der DBBL. Zuletzt fand es 2013 in Chemnitz statt. Jetzt lädt der deutsche Meister Rutronik Stars Keltern zur Neuauflage ein. Dabei geht es für die flippo Baskets gleich richtig zur Sache. Denn das Team von Headcoach Giannis Koukos trifft zum Auftakt auf die XCYDE Angels aus Nördlingen, denen sie bei einem Vorbereitungsturnier vor einigen Wochen mit 52:61 unterlegen waren. Die flippo Baskets wollen nach ihrem durchwachsenen Auftritt im Pokal beim Season Opening deutlich mehr zeigen. Koukos kann mit Ausnahme von Point-Guard Eleni Kyratzi (Meniskusverletzung) auf den gesamten Kader bauen. „Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet. Ich bin zuversichtlich.“ Das Team aus Bayern hat sich gegenüber der Vorsaison ein wenig verändert. Mit den US-Amerikanerinnen Jennifer Schlott und Kimberly Pierre-Louis sind die beiden besten Scorerinnen nicht mehr dabei. Allerdings kann Headcoach Patrick Bär auf ein verbliebenes Quartett bauen: Die Kanadierin Samantha Hill, die Serbin Aleksandra Racic, Eigengewächs Luisa Geiselsöder und die finnische Aufbauspielerin Anni Mäkitalo bereiteten den Veilchen zuletzt Probleme.

Von Kathrin Lienig

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