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Thiemann: Mannschaft kommt langsam in die Spur

Handball-Regionalliga Thiemann: Mannschaft kommt langsam in die Spur

Sechs Begegnungen stehen seit 2003 zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HSG Barnstorf-Diepholz zu Buche. Die Zwischenbilanz ist mit jeweils drei Siegen und drei Niederlagen ausgeglichen. Allerdings ging in der vergangenen Regionalliga-Saison sowohl das Hin- als auch das Rückrundenspiel zugunsten jener HSG aus, die am Sonnabend um 18 Uhr einmal mehr in der Duderstädter Sporthalle „Auf der Klappe“ gastiert.

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Geschenke werden nicht verteilt: Matthias Heim (TV Jahn, Mitte) wird sich gegen die HSG Barnstorf, hier Marek Saloka (Nr. 2), und Sigitas Stropus (rechts) auf harte Gegenwehr einstellen müssen.

Quelle: MW

Gerade rechtzeitig sind die Gäste mit zuletzt zwei Siegen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt, nachdem sie zuvor fünf Spieltage ohne doppelten Punktgewinn blieben. Dabei war die HSG mit 6:0 Zählern hoffnungsvoll in die Saison gestartet.

Abwehrchef Tomas Lenkevicius auf Heimaturlaub in Litauen, Kreisläufer Ulf Grädtke mit Kreuzbandriss im Knie, Leistungsträger Sigitas Stropus mit Leistenproblemen und Rückraumshooter Denis Maksimovich mit gereizter Plantarsehne unter der Fußsohle: So las sich in den vergangenen Wochen die Ausfallliste.

Bis auf den Langzeitverletzten Grädtke waren sie beim jüngsten 28:26 Erfolg gegen die TG Münden wieder alle dabei. Auch Denis Maksimovich, der 31-jährige Weißrusse. Ein absoluter „Kracher“, der in der vergangenen Spielzeit 174 Tore für den OHV Aurich erzielte und damit der viertbeste Schütze in der 2. Bundesliga war. Erst zwei Spiele hat der Torjäger nach seiner Verletzung für die HSG absolviert. „Die Mannschaft kommt so langsam, aber sicher in die Spur“, lässt Trainer Heiner Thiemann, ein 57jähriger Schulleiter, ausrichten.

Natürlich mit der gewohnten Diplomatie und dem nötigen Respekt vor dem Gastgeber: „Duderstadt ist nicht umsonst Spitzenreiter.“ Der Vizemeister der vergangenen Saison verfolgt die gleichen Ziele wie der TV Jahn: Klassenerhalt und damit Qualifikation für die vierteilige 3. Liga. „Das ist ein ganz schweres und anstren-gendes Jahr für uns, und wir müssen sehr hart arbeiten“, sagt Linksaußen Finn Richter, der am vergangenen Sonnabend nach einem 0:6 und 2:9 Rückstand mit zehn Toren zum Matchwinner der HSG wurde.

An Sieg anknüpfen

In Barnstorf und Diepholz, auf halber Strecke zwischen Bremen und Osnabrück gelegen, will man an den äußerst glücklichen 32:31 (12:16)-Sieg vom 4. April 2009 in Duderstadt anknüpfen. Damals fühlte sich der TV Jahn durch katastrophale Schiedsrichterleistungen um den Lohn seiner Arbeit gebracht. „Wir hätten damals aufgrund unserer starken kämpferischen Leistungen wenigstens einen Punkt verdient gehabt“, erinnert sich Albrecht heute noch an jenen unglücklichen Tag.

HSG-Kapitän Nils Mosel ist der jüngste Sieg gegen Münden schon Motivation genug: „Das war ein Riesen-Kampf. Wir wollten das Spiel mit aller Macht gewinnen.“ Was sich Mosel (72/1) und die weiteren HSG-Torjäger Marek Saloka (54/14) sowie Finn Richter (45/6) auch für das Gastspiel in Duderstadt auf die Fahnen geschrieben haben.

Von Ferdinand Jacksch

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