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Regional Tischtennis-Damen von Torpedo Göttingen verpassen Aufstieg
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20:42 06.05.2013
Diana Rogusin Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Bei Torpedo kam die zuletzt in der Landesliga überzeugende Johanna Wiegand für Osypenko zum Einsatz, bei den Gästen spielte die Nummer drei nur im Doppel, im Einzel kam eine in der Reserve gemeldete Nachwuchsakteurin zum Zuge. Die Doppel endeten 1:1 – durchaus zufriedenstellend für die Göttingerinnen, die gleich im ersten Einzel durch Diana Rogusina in Führung gingen.

Es folgten die einzigen beiden Einzel, die über die volle Distanz gingen. Sowohl Marie-Sophie Wiegand als auch Lisa Marie Overhoff holten hier 0:2-Satzrückstände zunächst auf, verloren jedoch den entscheidenden fünften Satz knapp – Overhoff nach einigen vergebenen Matchbällen mit 13:15.

Auch Johanna Wiegand gab ihr erstes Einzel ab. Wie ihre jungen Teamgefährtinnen zeigte sie phasenweise erstklassige Ballwechsel, war aber in entscheidenden Situationen doch noch nicht abgebrüht genug. Das war ein Plus für die Gäste aus Schleswig-Holstein, die sich sehr stark präsentierten.

Das Glück steht nicht gerade Spalier

Rogusina hat allemal Regionalliga-Format. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie auch ihre zweite Gegnerin – die Nummer eins der Gäste und eine der besten Akteurinnen der Oberliga Nord – mit 3:0 zerlegte, begeisterte die Zuschauer, die viel Stimmung für das Heim-Team machten.

Auch Marie-Sophie Wiegand siegte, sie hatte ihre unglückliche Niederlage prima weggesteckt und glich nun zum 4:4 aus. Mehr Schwierigkeiten, das Pech aus dem ersten Einzel aus dem Kopf zu kriegen, hatte Overhoff. Kellinghusen nutzte das abermals zu drei Einzelpunkten in Folge.

Das war angesichts der Konstellation der restlichen Spiele dann schon eine Vorentscheidung. Zwar schafften Rogusina und Marie-Sophie Wiegand noch einmal den Anschluss, doch im letzten Einzel stand Johanna Wiegand dann gegen die Nummer zwei des VfL auf verlorenem Posten.

Das Glück steht in dieser Saison nicht gerade Spalier für die jungen Torpedanerinnen. Nach dem so knapp verpassten Direktaufstieg fehlte auch in der Relegation nicht viel, wegen des guten Spielverhältnisses hätte schon ein Unentschieden genügt. Angesichts der gezeigten Leistungen darf man jedoch davon ausgehen, dass der Aufstieg nur um ein Jahr verschoben ist – vorausgesetzt, das Team bleibt auch nach diesem Rückschlag so zusammen.

rab

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