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Torf, Torf, Torf

Gregory Seán Sheehan und sein geliebtes irisches Hochland Torf, Torf, Torf

 „Terra incognita“, unbekanntes Land: So hat der  Göttinger Gregory Seán Sheehan seine Ausstellung genannt, die am Donnerstag im Künstlerhaus eröffnet wurde. Doch unbekanntes Land wird der Künstler kaum betreten haben. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet er künstlerisch mit Torf – auch in der aktuellen Schau.

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Der Göttinger Gregory Seán Sheehan stellt im Künstlerhaus aus.

Quelle: Archiv

Göttingen. Sheehan holt sich sein künstlerisches Material selbst vor Ort. In Irland wandert er ins Hochmoor und erntet eigenhändig den Torf. Das Hochmoor muss sein, denn nur dort sei der Torf so tiefschwarz, wie der Künstler ihn bevorzuge, erläuterte Sheehans Künstlerkollege Erhart Schröter zur Eröffnung.

Später demonstriert Sheehan vor Besuchern, wie er den Morast eigenhändig zu Leibe rückt. Geboren ist er in Dublin, die Moore vor den Toren der Stadt ziehen ihn auch heute noch an.

Das Material Torf trägt schon im unbearbeiteten Zustand viel Inhalt. Hier geht es um Entstehen und Vergehen, um den Kreislauf des Lebens. Das ist im haptisch zu erfahren, sicherlich auch olfaktorisch. Sheehan unterzieht das Material einem festgelegten Verarbeitungsprozess und bringt es schließlich, ins Viereck gepresst flach und leicht reliefartig an die Wand.

Das Ergebnis, das Bild also, kann unterschiedlichste Erscheinungsformen erreichen, weil Sheehan es teils färbt, teils auf verschiedene Arten trocknet. Zwischen tiefstem Reifenschwarz und zartem Frühlingsgrün sind viele Facetten vorstellbar. Viele davon zeigt er jetzt im Künstlerhaus, vielleicht hätten aus auch einige weniger sein können. Ein wenig mehr Luftigkeit hätte der Schau gut angestanden.

Weitere Termine

Bis 14. Februar dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr, an den Wochenenden von 11 bis 16 Uhr im Weißen Saal des Künstlerhauses Göttingen, Gotmarstraße 1.

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14.12.2017 - 21:03 Uhr

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