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Torjäger Aaron Frölich lässt es elfmal krachen

Handball-Oberliga Torjäger Aaron Frölich lässt es elfmal krachen

Die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone haben ihre Serie von sechs Heimspielen bis zur Weihnachtspause mit einem teuer erkauften 31:24 (15:14)-Erfolg gegen den HSC Nienburg eingeläutet.  Hubertus Brandes schied in der 42. Minute nach Zusammenstoß mit einem Gegenspieler mit einem Nasenbeinbruch aus und wird der HG wohl einige Wochen fehlen.

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Wild entschlossen: HG-Spieler Marlon Krebs (links) lässt sich vom  Nienburger Steffen Kaatze nicht am Wurf hindern.

Quelle: Pförtner

Rosdorf. Mit dem vierten Sieg im achten Spiel glichen die auf dem achten Platz rangierenden Gastgeber ihr Punktekonto auf 8:8 Zähler. Am kommenden Sonnabend empfangen sie den TV Eiche Dingelbe, der am Wochenende bei Aufsteiger MTV Warberg mit 28:33 unterlegen war.

Es waren elf teils recht bemerkenswerte Treffer von Aaron Frölich, die das Match entscheidend beeinflussten. Das 4:4 (7.) war das 222. Saisontor der HG. Mit dem Siebenmeter zum 15:14-Pausenstand markierte der 22jährigen Linksaußen dann seinen 50. Treffer in der laufenden Punktrunde. Mit den ersten drei Toren nach Wiederanpfiff  in Folge brachte der Student die HG mit 18:15 (36.) in Front und sorgte beim 26:22 (53.) erstmals für einen Vier-Tore-Vorsprung und damit für die Vorentscheidung. „Der Sieg war hoch verdient“, unterstrich Frölich. „Nachdem wir in der ersten Halbzeit mit der Manndeckung gegen Gerrit Kupzog nicht gut zurechtgekommen sind, haben wir uns im zweiten Durchgang gut darauf eingestellt hatten.“, Der gut aufgelegte HG-Schlussmann Simon Eichhorn sah im „unbändigen Kampfgeist“ den Schlüssel zum Erfolg. 

Dabei zogen sich die beiden unter Beobachtung stehenden Schiedsrichter Süßmann (SF Söhre) und Hohmeier (HSG Letter/Marienwerder) mit vielen fragwürdigen Entscheidungen des öfteren den Missmut der Fans zu. Mit dem Unparteiischen haderten in der 42. Minute auch  HG-Trainer Mirko Jaissle und Hallensprecher Manfred Heise derart, dass beide die rote Karte sahen und auf die Tribüne verbannt wurden.   „Wir haben dann auch für den verletzten Hubertus Brandes und für unseren Trainer gespielt, nachdem wir uns lange schwer getan haben“, sprach  Rückraumspieler Mathis Ruck von einer Trotzreaktion seiner Mannschaft.

„Ich bin eigentlich nur froh, dass wir die beiden Punkte geholt haben“, hakte Trainer Mirko Jaissle die streckenweise recht zerfahrene Partie schnell ab. „In der ersten Halbzeit haben wir uns wieder zu viele Fehlwürfe geleistet, und es hat die klare Linie gefehlt“, bemängelte er. Der sonst eher zurückhaltende Coach kritisierte zudem „die schlechteste Schiedsrichterleistung, die ich bisher erlebt habe. Das war streckenweise mit den nicht nachvollziehbaren Entscheidungen unterirdisch.“

Von einem „von beiden Seiten nach meinem Empfinden sehr schwachen Spiel“ sprach im Nachhinein Gästetrainer Claas Wittenberg: „Es hat diejenige Mannschaft gewonnen, die weniger Fehler gemacht hat. Wir waren am Ende aufgrund unserer engen Personallage stehend K.o. Daher hat uns die HG in der Schlussphase den letzten Zahn gezogen.“

HG: Krüger, Eichhorn – Ruck (4), Kupzog (1), Frölich (11/3), Osei Bonsu (3), Schulz, Brandes (2), Greve (2), Falke (6), Krebs (1), Knust (1).

Von Felix Lang

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