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Regional Torpedo holt Punkt im Spitzenspiel
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06:16 08.11.2012
Nicht zu schlagen: Torpedo-Spitzenspielerin Diana Rogusina. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Im ersten Einzel dann bereits ein echtes Highlight: Diana Rogusina traf auf die gegnerische Nummer zwei. Im ersten Satz spielten beide Kontrahentinnen offen auf, Rogusina beweglich, technisch ansprechend und mit einer knallharten Vorhand hatte keine Mühe, klar zu gewinnen. Dann stellte sich die Gegnerin besser ein, hielt die Torpedanerin meist auf der Rückhand. So machte sie zwar selbst kaum eigene Punkte, beraubte aber Rogusina ihrer stärksten Waffe. Doch die biss sich mit 14:12 durch und brachte auch den letzten Satz erfolgreich durch.

Zur gleichen Zeit ging am Nebentisch Marie-Sophie Wiegand gegen ihre bis dato noch ungeschlagene Gegnerin 2:0 in Führung. Doch die Partie kippte noch, der Göttingerin ging bei ihren Bällen mehr und mehr das richtige Timing verloren.

Mariia Osypenko  macht anschließend kein gutes Spiel, oft zu langsam und mit vielen einfachen technischen Fehlern verlor sie glatt. Es war augenscheinlich nicht ihr Tag.

Lisa Marie Overhoff traf dann auf die gerade einmal 13-jährige Hannoveranerin Rose. Diese hatte fast Schwierigkeiten über das Netz zu schauen, Overhoff gestaltete den ersten Satz mit 11:4 überlegen. Das schien nur eine Formsache zu sein. Ohne Zweifel brachte Rose einen Niedlichkeitsfaktor in die Halle, aber auch Oberliga-Stärke. Die bekam Overhoff dann zu spüren: Die 96-Schülerin wurde immer sicherer und siegte am Ende unerwartet deutlich.

Der 3:0-Vorsprung war zunächst dahin, doch Rogusina und Wiegand bissen sich in der Spitze regelrecht durch, es stand 5:3. Hannover ließ sich allerdings nicht so einfach abhängen, das Team ging wieder 6:5 in Führung. Rogusina krönte dann ihre erstklassige Leistung mit dem dritten Sieg, ehe Overhoff im letzten Einzel nach 1:2-Satzrückstand das Unentschieden verdientermaßen festhalten konnte. In diesen dreieinhalb Stunden hat Torpedo einem sehr starken Gegner standgehalten und sich nun in der Spitzengruppe festgesetzt. Wenn die jungen Spielerinnen in den engen Spielsituationen noch abgeklärter agieren, ist das Ziel Regionalliga durchaus realistisch.

Von Ralph Budde

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