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Regional Neues Logo, aber weniger Meldungen
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18:17 17.04.2017
Quälerei: Am Hohen Hagen bei Dransfeld werden Qualitäten am Berg von den Teilnehmern der Tour d‘Energie gefordert. Quelle: Vetter
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Göttingen

„Dass wir im Vergleich zum Vorjahr ein bisschen im Minus sind, könnte daran liegen, dass das Rennen am letzten Ferientag stattfindet. Oder dem langanhaltenden kalten Wetter geschuldet sein“, glaubt Daniel Koch vom Veranstalter Göttinger Sport & Freizeit GmbH (GoeSF). Das Organisationsteam sei jedoch „guter Dinge, dass sich die Teilnehmerzahl noch weiterentwickelt und wir an die 3500 herankommen“.Er verweist darauf, dass sogar Radfahrer aus Belgien, der Schweiz und den Niederlanden anreisen, um die attraktive 46 oder 100 Kilometer lange Runde unter die Räder zu nehmen. Auf der Langdistanz erwartet die Aktiven die identische Strecke wie 2015 - und damit eine andere als 2016. Denn im vergangenen Jahr war aufgrund einer Baustelle in Hann. Münden eine kurzfristige Streckenänderung nötig geworden.

„Wir haben 2016 positives Feedback zur Strecke erhalten und deshalb lange überlegt, sie beizubehalten“, sagt Koch. Unter anderem die kurvenreiche Abfahrt im Bramwald nach Hemeln habe aber zu der Entscheidung geführt, auf langjährig Bewährtes zu setzen. Koch deutet an, dass die etablierte TdE-Strecke für die Zukunft keineswegs in Stein gemeißelt sei. Konkretes gebe es aber noch nicht zu vermelden.

Unterdessen ist das neue Logo präsentiert worden. In seinem Zentrum stehen die drei Buchstaben TDE - unter dieser Abkürzung ist der Jedermann-Wettbewerb mittlerweile in der Radsportszene bekannt. Ziel der Logo-Auffrischung sei laut GoeSF, „einen hohen Wiedererkennungswert des Göttinger Radsportevents unter den Radsportbegeisterten in Deutschland“ zu schaffen.

Eifrig für die TdE trainieren bereits die Schulteams. Seit mehr als einem Jahrzehnt erfreut sich die Schulwertung, die 2016 die IGS mit 68 erfolgreichen Teilnehmern für sich entschieden hat, wachsender Beliebtheit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr fast 300 Finisher verzeichnet.

„Wenn das Wetter es zulässt, beginnen wir immer im Januar mit dem Training“, erklärt Lehrer Tom Johnen vom Max-Planck-Gymnasium, das 2016 48 Finisher stellte. Beim Trainingsauftakt stünden flache 30 Kilometer auf dem Plan - gegen Ende der Vorbereitungsphase 50 Kilometer inklusive Höhenmetern. „Das Ziel ist natürlich auch, den Schülern den Ausdauersport näher zu bringen“, betont Johnen.

Wer erst jetzt mit dem Training für die 13. Tour d´Energie beginnt, ist im Vergleich zu den MPG-Schülern zwar spät dran. Zumindest acht Wochen bleiben aber noch zur Vorbereitung auf das Göttinger Radsportevent. th

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