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18:16 17.04.2017
Tour d'énergie: Team mit v. l. Daniel Koch, Jonas Stechmann (Projektleitung), Armin Schülbe (EAM), Claudia Weitemeyer, Frank Wiegelmann (beide Stadtwerke), Rainer Hald (Sparkasse) und Alexander Frey (GoeSF). Quelle: Wenzel
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Göttingen

Veränderungen stehen für das Radrennen bei der 100-Kilometer-Strecke an. Dabei mussten die Organisatoren allerdings keinen neuen, attraktiveren Rundkurs entwerfen. Sie können einfach auf die Erfolgsschleife der Jahre 2015 und früher zurückgreifen. Im vergangenen Jahr war dies aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten im Bereich Hann. Münden auf der Bundesstraße 80 nicht möglich gewesen. „Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, und wir können die alte Route wieder befahren. Hann. Münden bekommt also die Tour d‘Energie zurück“, sagte Daniel Koch vom Tour-Organisator Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF).

Derzeit 1896 Anmeldungen

Gemeinsam mit seinem Kollegen Jonas Stechmann führte Koch durch die Pressekonferenz in der Sparkassen-Arena. Hier werden am 23. April knapp 3700 Radsportler auf die Strecken gehen. Dabei wird es auf der kurzen, 46 Kilometer langen Schleife schon langsam knapp. „Wir haben jetzt 1430 Anmeldungen. Maximal 1500 können starten. Auf der langen Strecke sieht es derzeit bei 1896 Anmeldungen danach aus, dass auch am 22. April noch Nachmeldungen möglich sind. Wir rechnen mit etwa 3500 Teilnehmern“, sagte Koch. Im Vorjahr war die auf maximal 3700 Starter begrenzte Tour frühzeitig ausgebucht.

Der Sieger der Tour trägt sich auch als erster Gesamtwertungsführender in das Klassement des German-Cycling-Cups (GCC) ein. Göttingen ist erneut das Auftaktrennen dieser Radsport-Serie.
Komplett neu kommt das neue Logo des in Fahrer-Kreisen schlicht „TDE“ genannten Göttinger Jerdermann-Rennens daher. „Die Abkürzung TDE hat sich etabliert und ist schon so etwas wie eine Marke. Das möchten wir stärken“, so Frey.

Kinder begeistern

Neuland betritt die GoeSF mit einem Schulsport-Projekt. Gemeinsam mit Mitausrichter Tuspo Weende wurde die Möglichkeit geschaffen, Radsport in Schulen anzubieten. Die GoeSF hat elf Rennräder angeschafft, der Tuspo stellt mit Radsport-Übungsleiter und Trainer Timo Holloway das Fachwissen. „Uns geht es dabei um die Nachhaltigkeit. Wir wollen Kinder begeistern“, sagt GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey. Die Teilnehmerzahlen im Bereich Schüler steigen stetig, für die aktuelle Tour rechnen die Veranstalter mit 350 bis 400. „Das Projekt gibt es in zwei Schulen: im FKG und demnächst auch im MPG. Unser Ziel ist es Fahrsicherheit zu schulen, aber auch die Möglichkeit zu bieten, den Rennradsport kennenzulernen“, sagte Holloway.

Seit 2011 fester Bestandteil der Tour d‘Energie sind die Kinder-Rennen Taggi-Tour und Mini-Taggi-Tour des Tageblatts. Auf zwei verschiedenen Strecken können sich auch am 23. April die Nachwuchs-Rennfahrer beweisen.
Ein dickes Lob hatte GoeSF-Chef Alexander Frey noch für seine Hauptsponsoren Sparkasse, EAM und Stadtwerke parat, die das Göttinger Radsport-Event seit Beginn unterstützen: „Diese Zusammenarbeit macht richtig Spaß und sucht ihresgleichen.“

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