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18:16 17.04.2017
Nicht mehr am Fußgelenk, sondern an der Sattelstütze: Auch bei den Jedermann-Fahrern hält die neueste Zeitnahme-Technologie Einzug. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Die Chips des neuen Anbieters „Abavent“ werden an der Sattelstütze des Fahrrads fixiert. Nach dem Überqueren der Ziellinie können die Radsportler ihre Fahrzeit unmittelbar einsehen - auf Monitoren im Zielbereich oder auf ihrem Smartphone. „Es wird zudem keine Transponder-Rückgabe mehr nötig sein“, verweist Daniel Koch auf einen weiteren positiven Aspekt, der vor allem durchnässte oder arg erschöpfte Teilnehmer erfreuen dürfte. Ferner werde die Transponder-Erfassungslinie am Rosdorfer Kreisel, laut Koch, auch „auf dem Rückweg genutzt“. So haben Organisationsteam und Rennsprecher im Blick, wen sie kurz darauf auf der Zielgeraden auf der Bürgerstraße begrüßen dürfen - welche Favoriten und welche regionalen Fahrer.

Es scheint nur noch ein kleiner Schritt, bis Interessierte die Ergebnisse ihrer Freunde oder Bekannten auch in Echtzeit online verfolgen können. Schließlich werden die Transponder wegen der Bergwertung auch am Hohen Hagen in Dransfeld registriert. „Unser Anbieter wird uns für die Zukunft viele Möglichkeiten bieten“, sieht Koch das Potential moderner Transponder-Systeme. So sei im Sinne von Live-Ergebnissen unter anderem auch denkbar, zum Beispiel Favoriten mit einem GPS-Sender auszustatten.

Waren früher aktive Transponder mit Batterie im Einsatz, so sind die neuen Modelle passiv. Sie beziehen ihre Energie aus dem elektromagnetischen Feld der Lesegeräte und befinden sich in einer 9x13 Zentimeter kleinen Plastikflagge, die an der Sattelstütze montiert wird.

Neuerungen in puncto Zeitnahme gibt es auch beim Sehenswert-Prologzeitfahren am Vortag der TdE, denn dort wird - erstmals - mit Transponder-Technik gefahren. So sei „im Verlauf der Veranstaltung ein Zeitranking“ denkbar, verdeutlicht Frieder Uflacker vom Ausrichter personal sports. Analog zu anderen Sportveranstaltungen bestehe so die Möglichkeit, dass der aktuelle Sieganwärter auf einer Art „heißem Stuhl“ Platz nimmt.

Neu ist bei der Tour d‘Energie, dass neben den Messstellen am Rosdorfer Kreisel, am Hohen Hagen und im Ziel auch eine am Schützenplatz aufgestellt wird, die passiert werden muss. „Wir wollen die Tendenz stoppen, dass sich Leute nicht am Start aufstellen, sondern später, vor dem Rosdorfer Kreisel, ins Feld fahren“, erklärt Koch. Es gehe den Veranstaltern dabei „um Chancengleichheit, Fairness und auch um die Reduzierung von Gefahrenpotential“. Die Zeitnahme beginnt zwar wie gewohnt erst am Rosdorfer Kreisel. Erstmals gilt 2017 jedoch: Wer im Ergebnis stehen will, muss am Start stehen.

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