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Trainingsfleiß ist unbedingtes Muss

Bogenschießen beim Rosenthaler BSC Trainingsfleiß ist unbedingtes Muss

Bogenschießen, eine der ältesten Jagdformen, dient heutzutage nur noch zu sportlichen Zwecken. Technisch sehr anspruchsvoll, verlangt es dem Schützen viel mehr ab, als nur Treffsicherheit. Vicki Schwarze (Text) und Andreas Tietzek (Fotos) haben sich bei einer Trainingseinheit des Rosenthaler BSC mit der Sportart und ihrer Geschichte ein wenig vertraut gemacht.

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Konzentration vor dem Schuss: der 14-jährige Lennart Lübbeke aus Duderstadt.

Quelle: Tietzek

Harry Neuhaus, Trainer und 1. Vorsitzender beim Rosenthaler BSC, ist ein alter Hase in Sachen Bogenschießen. Seine Begeisterung für den Sport versucht er schon seit geraumer Zeit auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Regelmäßig wird in der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule ein intensives Training abgehalten. Zu seinen Schützlingen gehört auch Lennart Lübbeke aus Duderstadt. Der 14-Jährige händelt Pfeil und Bogen inzwischen ganz souverän, hat sich auch bei Meisterschaften schon in den vorderen Rängen platziert. 

 

„Ich war als kleines Kind schon immer begeistert von Robin Hood- und Indianerfilmen“, stand für den Eichsfelder schon früh fest, dass er sportlich in diese Richtung gehen wollte. Seit fünf Jahren betreibt er Bogenschießen ganz intensiv, entwickelt sich unter der sehr guten Betreuung durch Harry Neuhaus, der schon einmal als Co-Bundestrainer für die Compoundschützen verantwortlich war, ständig weiter. Und auch der neunjährige Lennart Trisl, der von seinem Vater extra aus Bösinghausen gebracht wird, bringt den erforderlichen Ehrgeiz mit. „Das Einstiegsalter ist eigentlich nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass der Bogen dann entsprechend angepasst wird“, verdeutlicht Harry Neuhaus. 

Nicht nur Spaßschießen

25 Jugendliche betreut er, die regelmäßig zum Training erscheinen, auch schon an Wettkämpfen teilnehmen. Dabei müssen sie den entsprechenden sportlichen Ehrgeiz mitbringen. „Wir möchten natürlich nicht nur reines Spaßschießen anbieten“, so Neuhaus, der nicht nur, aber durchaus den Leistungsgedanken versucht umzusetzen. Schützen, die bereits länger dabei sind, verfügen dann meist auch über einen eigenen Bogen. Für Anfänger oder einfach nur Neugierige, stellt der Rosenthaler BSC auch das Material zur Verfügung. „Da braucht zum Anfang keiner Angst zu haben, dass hohe Kosten auf ihn zukommen. Die Bögen werden von unserem Verein zur Verfügung gestellt“, berichtete Harry Neuhaus.

Zu seinen Aufgaben gehört es auch, die Jugendlichen auf die Gefährlichkeit ihres Sportgerätes hinzuweisen. „Sie sollen auch den verantwortungsbewussten Umgang mit Pfeil und Bogen lernen. Beispielsweise ist es während des Trainings selbstverständlich, dass wir alle auf einer Linie stehen. Und erst wenn der letzte Pfeil abgeschossen worden ist, gehen wir alle zu den Scheiben“, hat der Sicherheitsaspekt für den Rosenthaler Verantwortlichen oberste Priorität.

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