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Tuspo feiert 3:1-Erfolg bei Heimpremiere

Frauenvolleyball 3. Liga Tuspo feiert 3:1-Erfolg bei Heimpremiere

Die Ränge der Weender Halle waren prall gefüllt, die Stimmung grandios: Für die Heimpremiere der Drittligavolleyballerinnen des Tuspo Weende waren die Bedingungen ideal. Und die Spielerinnen von Trainer Manuel Holst begeisterten mit einem 3:1 (25:20, 18:25, 25:19, 25:21)-Sieg gegen Aufsteiger SSF Bonn.

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Perfekte Heimpremiere: Tuspo Weende feiert vor toller Kulisse einen 3:1-Sieg gegen Aufsteiger SSF Bonn.

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Weende. Der Kader von Holst war voll besetzt: 14 Spielerinnen standen zur Verfügung, dabei mit Melissa Cordes, Claudia Haas, Astrid Bergmann, Annika Hain und Sina Wiemers fünf Neuzugänge. Dabei begann das Spiel holprig, über 11:7 und 14:16 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Britta Gemmeke machte dann am Aufschlag den Unterschied aus, von 20:19 auf 24:19 servierte sie mehrere Asse. Der Tuspo ging durch ein 25:20 mit 1:0 in Führung. Doch das vor der Saison neu formierte Team von Coach Holst nahm den Schwung nicht mit in Durchgang zwei. Bonn zeigte sich nicht geschockt, reagierte mit spektakulären Angriffen über ihre starke Mitte, die der Tuspo während der gesamten Partie im Block nie richtig in den Griff bekam. So ging Satz zwei nach 5:9 und 11:19 mit 18:25 an die Gäste, die zwischendurch wie aus einem Guss spielten.

Es folgte eine zehnminütige Satzpause, in der Weendes Abteilungsleiter Bernd Großkopf die ehemaligen Spielerinnen Tea Onkes, Annalisa Sperling, Lisa Schmidt und Louisa Rippien unter großem Applaus verabschiedete. In dieser Satzpause muss Trainer Holst die richtigen Worte bei der Pausenansprache gefunden haben, sein Team kam konzentriert auf das Feld zurück. Holst wechselte auf mehreren Positionen, startete mit Jenny Bönighausen auf Diagonal, auf der Mitte ersetzte Neuzugang Annika Hein die ebenfalls neue Astrid Bergmann. Druckvolles Aufschlagspiel ermöglichte den Weenderinnen mehrere Punktserien, folgerichtig ging Satz drei mit 25:19 an den Gastgeber. In Satz vier dann der Aufreger des Spiels: Beim Stand von 18:17 wollte Holst einen Doppelwechsel ausführen. Da Weende in diesem Satz aber schon fünfmal getauscht hatte, wurde das verweigert, denn nur sechs Spielerwechsel sind pro Satz erlaubt. Zusätzlich bekam Tuspo für die unerlaubte Aktion die gelbe Karte. „Nach meinem Wechsel-Fauxpas bleibt die Mannschaft ruhig und lässt sich nicht durch Diskussionen oder die aufkommende Hektik vom Kurs abbringen. Da kann ich auch niemanden hervorheben und loben, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das merkte man auch daran, dass die Spielerwechsel stets sofort neue Impulse brachten und nie einfach nur verpufft sind“, sagte Holst nach dem Spiel. Tatsächlich konnten sich alle fünf Neuzugänge dem Weender Publikum auch auf dem Feld vorstellen, fast alle Spielerinnen erhielten Einsatzzeit.

„Es ist immer wieder schön, zu Hause und bei voller Hütte zu spielen. Es ist großartig, dass sich so viele Menschen hier für unseren Sport interessieren“, fasste Holst zusammen. Nach drei Spielen hat Tuspo Weende aktuell sechs Punkte auf dem Konto, der Saisonstart ist damit erfolgreich absolviert.

Von Peter König

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