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Regional Tuspo Weende feiert Heimsieg gegen Salzdahlum
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21:13 20.01.2013
Ungefährdeter 3:0-Erfolg: die Weenderin Caren Bartsch (l.). Quelle: CR
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Weende

Zwar war beim Tuspo noch nicht alles Gold, was glänzte, doch die Formkurve zeigte deutlich nach oben. In Satz eins führte Weende früh mit 11:6 und übte speziell durch aggressive Aufschläge und Hinterfeldangriffe über Lisa Schmidt und Ania Lockemann Druck aus. Salzdahlum konnte sich auf 15:15 herankämpfen, doch Feldhusens Damen fingen sich wieder. Das 23:20 erzielte Zuspielerin Yvonne Tafelski, indem sie den Ball der gegnerischen Defensive vor die Füße legte.

Weende schlug Salzdahlum in diesem Satz mit Mitteln, die sonst die Gäste stark machen: einer guten Defensivarbeit und fehlerarmem, druckvollem Offensivspiel. Durchgang zwei wurde beim 25:18 zu einer einseitigen Angelegenheit.

Spätestens jetzt zeigte sich, wie sehr Volleyball auch Kopfsache ist. Die Gäste streuten ungewohnt viele Fehler in Aufschlag und Annahme ein, Gäste-Coach Torsten Galgonek konnte nur noch den Kopf schütteln. „Wenn man so aufschlägt wie wir heute, kann man kein Spiel gewinnen. Außerdem haben wir im Hinspiel viel besser geblockt. Keine meiner Spielerinnen hat heute ihr Potenzial ausgeschöpft“, ärgerte er sich.

Satz drei hätte zu einem Schaulaufen werden können, denn Weende spielte wie im Rausch, und Salzdahlum war von der Rolle. Doch beim 24:16 schlich sich der Schlendrian ein. Schließlich war es Mannschaftsführerin Christine Pieper, die den Ball zum 25:23 versenkte.
„Es war bei uns innerhalb von sieben Tagen ein Unterschied wie Tag und Nacht. Heute haben wir schon fast wieder das Niveau erreicht, das wir kurz vor der Weihnachtspause hatten“, sagte Trainer Feldhusen.

„Die Spielorganisation und der Aufbau stimmten, dadurch sind wir befreit und mutig aufgetreten“, ergänzte Diagonalspielerin Caren Bartsch. Wermutstropfen: Abteilungsleiter Bernd Großkopf verabschiedete die langjährige Mittelblockerin Alexa Rüther, die Weende aus beruflichen Gründen verlässt.

pk

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