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Weende trifft in Ostbevern auf ehemalige Nationalspielerin

3. Volleyball-Liga der Frauen Weende trifft in Ostbevern auf ehemalige Nationalspielerin

Das Auswärtsspiel beim BSV Ostbevern in der 3. Volleyball-Liga der Damen bringt für die Göttinger Volleyballerinnen des Tuspo Weende am Sonnabend um 20 Uhr einen sportlichen Leckerbissen mit sich: In den Reihen des Tabellenzweiten Ostbevern steht mit Wiebke Silge eine ehemalige Nationalspielerin.

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Katrin Wendling vertritt in Ostbevern Jenny Osterburg auf der Libera-Position.

Quelle: Schneemann

Göttingen. Weendes Coach Manuel Holst muss für das Spiel beim Titelkandidaten auf Senta und Greta Barke, Katharina Kief, Melissa Cordes und Jenny Osterburg verzichten, hat aber trotzdem noch einen ausgeglichen besetzten Kader von elf Spielerinnen zur Verfügung. Die Position von Stammlibera Osterburg wird Annahmespezialistin Katrin Wendling übernehmen. Es ist die dritte Fahrt des Tuspo ins Münsterland nach Spielen gegen Aasee und Senden.

Gastgeber Ostbevern ist mit fünf Siegen aus sechs Partien in die Saison gestartet und gilt neben Sorpesee als heißester Titelanwärter. Die einzige Niederlage kassierte der BSV vor einer Woche im Lokalderby mit 0:3 gegen Aasee.

„Wir kennen Ostbevern noch aus der letzten Saison, da haben wir gegen den BSV beide Partien verloren. Sie sind athletisch stark und können ein sehr schnelles Offensivspiel aufziehen – und damals war Wiebke Silge noch nicht bei denen im Team“, unterstreicht Holst.

Entsprechend lag der Weender Trainingsschwerpunkt auf aggressivem Aufschlagspiel mit dem Ziel, hohen Druck bei einer geringen Fehlerquote zu erzeugen, um so die gegnerischen Schnellangriffe zu erschweren.

„Wir gehen mit Spaß an die Sache heran und dürfen genießen, dass wir gegen eine ehemalige Nationalspielerin antreten können“, sagt Holst. „Das ist für uns alle sicher etwas ganz Besonderes. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern, mit etwas Glück können wir ja den einen oder anderen Punkt mit nach Hause nehmen, auch wenn Ostbevern sicher der Favorit ist.“

Dass Wiebke Silge (Jahrgang 1996) als 56-fache Nationalspielerin und etablierte Bundesliga-Stammkraft ihre Karriere mit Anfang 20 im Mai dieses Jahres beendet hat, um ihren Schwerpunkt auf das Studium zu legen, sagt Einiges über die Wertschätzung und die finanziellen Möglichkeiten aus, unter denen in Deutschland Spitzenvolleyballer ihren Sport ausüben. Für die Zukunft vorzusorgen oder nach dem Karriereende finanziell abgesichert zu sein, ist für einen Volleyballprofi nur dann möglich, wenn man als absoluter Leistungsträger ins Ausland wechselt.

Silge begann ihre Volleyballkarriere beim BSV Ostbevern, wechselte 2011 zum USC Münster. Zwei Jahre spielte sie für Münster in der Bundesliga, danach folgten zwei Spielzeiten in Potsdam. Ihr Debüt in der Nationalmmannschaft gab die Mittelblockerin 2014, unter anderem stand sie bei der WM in Italien und der EM in Belgien und den Niederlanden im deutschen Kader. Nachdem Silge in Potsdam ihre Profikarriere beendet hatte, ging sie wieder für ihren Heimatverein in der dritten Liga auf Punktejagd.

Von Peter König

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