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Tuspo Weende unterliegt SV Aasee mit 2:3

Frauenvolleyball 3. Liga Tuspo Weende unterliegt SV Aasee mit 2:3

Nach dem 3:2 beim ASV Senden wollte Tuspo Weende erneut im Münsterland nachlegen. Wieder wurde es ein Fünfsatzmatch, allerdings behielt dieses Mal der Gastgeber die Oberhand. Der SV Aasee setzte sich in der 3. Frauenvolleyball-Bundesliga mit 3:2 (25:27, 25:18, 17:25, 25:13, 15:9) durch.

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Quelle: Symbolfoto

Weende. Dabei wurde Weendes Neuzugang auf der Mitte Annika Heim gleich zum wichtigen Faktor. In Durchgang eins Schlug sie beim Stand von 20:24 gegen Weende nervenstark auf, der Tuspo drehte den Satz noch zum 27:25. „In Satz zwei brechen uns die Serien des Gegners das Genick, wir nehmen das Momentum des gewonnenen Satzes leider nicht mit“, analysiert Weendes Coach Manuel Holst nach dem 18:25 zum Satzausgleich.

Holst stellte in Durchgang drei um, schob die Stammdiagonale Senta Barke auf Außen und stellte Jenny Bönighausen auf die Diagonalposition. „Die Umstellung hat sehr gut funktioniert, wir haben über alle Außenpositionen wichtige Punkte geholt“, sagt Holst. Weende führte durch ein 26:17 mit 2:1 nach Sätzen, hatte den zweiten Auswärtssieg im Münsterland in Reichweite. Doch dann fehlte dem Tuspo die Stabilität im Spielaufbau, die Hauptannahme kam nicht mit der gewohnten Präzision.

„Satz vier verlieren wir klar mit 13:25, da war unsere Annahme nicht mehr sattelfest. Und auch im Tie-Break fehlte die Stabilität im Spielaufbau, sonst wäre heute noch mehr drin gewesen“, fasst Holst zusammen.

Nachdem Weende vor der Saison erneut viele neue Spielerinnen integrieren musste und Trainer Holst seinen Kader immer noch nicht komplett beisammen hat, ist der Neuaufbau noch nicht abgeschlossen. Daher können die Göttingerinnen mit drei Punkten aus zwei schweren Auswärtsspielen durchaus zufrieden sein. „Das war unter den gegebenen Umständen ein vernünftiger Saisonstart. Wir haben nun zwei Wochen Zeit uns auf unser erstes Heimspiel vorzubereiten, wollen unsere aktuellen Schwächen und Leistungsschwankungen abstellen. Phasenweise läuft es wie in Satz drei richtig gut, wir werden hart trainieren, damit wir dieses Niveau dauernd abrufen können“, lautet das Fazit von Holst.

Von Peter König

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