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Regional Tuspo Weende unterliegt SV Wietmarschen
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13:11 29.10.2018
Tanja Hülsebusch (l.) und Astrid Bergmann (r./blaue Trikots) unterliegen mit Tuspo dem SV Wietmarschen, hier ein Archivbild aus dem Drittliga-Heimspiel der Weenderinnen in der vergangenen Saison, mit 1:3. Quelle: Schneemann
Göttingen

Die beiden Teams sind Absteiger aus der dritten Liga. Während Wietmarschen sich in der Tabellenspitze der Regionalliga festsetzt, kommen die neu formierten Weenderinnen noch nicht richtig in Schwung und sind mit bisher einem Sieg aus vier Spielen Tabellenletzter.

Dabei startete das Team des Trainergespanns Manuel Holst und Tobias Harms vielversprechend: In einem von beiden Seiten sehr nervös geführten ersten Satz machten die Gastgeberinnen viel Druck im Aufschlag und zwangen den Gegner so zu sieben direkten Annahmefehlern.

Kornelia Rambo knickt um

Über 10:5 und 15:12 führte man 19:16, als die bis dahin starke Weender Außenangreiferin Kornelia Rambo bei einer Netzaktion umknickte und vom Feld geführt werden musste. Der Tuspo rettete seine Führung bis zum 25:21 ins Ziel, doch der Schock über die Verletzung ihrer Mitspielerin war den Weenderinnen anzumerken.

Parallel dazu wurden die Gäste immer sicherer in ihren Aktionen. Nach einem 2:4-Rückstand setzte sich der SVW auf 15:6 ab – Weendes Spielaufbau war nicht zwingend genug, um dem gegnerischen Druck etwas entgegenzusetzen. Der zweite Satz hätte noch deutlicher zu Gunsten der Gäste ausgehen können, doch Weende zeigte gute Moral und hielt mit vereinzelten starken Aktionen – Astrid Bergmann zeigte vor dem 11:17 einen Monsterblock und war erneut nach schönem Pass über Kopf von Olga Moser zum 14:19 erfolgreich – das Ergebnis beim 17:25 in Grenzen.

Wietmarschen ist nun in Spiellaune

Wietmarschen war nun allerdings richtig in Spiellaune, die Sätze drei und vier waren früh entschieden. Die Zwischenstände von 3:14 in Durchgang drei (Endstand 11:25) und 4:15 in Satz vier (18:25) sprechen eine deutliche Sprache. Doch zumindest der unbedingte Wille, bis zum letzten Punkt zu kämpfen war beim Heimteam deutlich spürbar. So verteidigten Daniela Hülsebusch und Libera Johanna Wittneben im vierten Satz zwei Angriffe des SVW spektakulär, ehe der Weender Block zum 15:22 zugriff.

„Unser letztes Match in Bremen war von Anfang an richtig gut, heute starteten wir fahrig. Da sieht man, wie viel der Kopf ausmachen kann. Ab Satz zwei werden wir immer sicherer und verdienen uns den Sieg“, lautete das Fazit von Gästetrainer Matthias Haarmann.

Weender Trainer bemängelt Fehler

„Wir sind heute auf einen starken Gegner getroffen. Die haben nach zuletzt guten Leistungen vor Selbstvertrauen gestrotzt, und ab Satz zwei machen wir sie noch stärker durch unsere Fehler“, sagte Weendes Trainer Tobias Harms. „Trotzdem sehe ich auch das Gute bei meiner Mannschaft. Die Einstellung hat gestimmt, wir haben auch nach hohen Rückständen gefightet. Wir konnten leider den Druck, den wir im ersten Satz im Aufschlag aufgebaut haben, in den weiteren Sätzen nicht aufrechterhalten.“

Außenangreiferin Kornelia Rambo konnte nach dem Abpfiff auch wieder ein wenig lächeln – nur auftreten konnte sie mit dem lädierten Fuß noch nicht wieder. Bereits am kommenden Sonnabend hat Weende erneut Heimrecht. Dann kommt mit dem USC Braunschweig ein Team, das nach bisher zwei Siegen ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte feststeckt.

Von Peter König

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