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Regional Tuspo Weende verliert gegen SG Karlshöfen 0:3
Sportbuzzer Sportmix Regional Tuspo Weende verliert gegen SG Karlshöfen 0:3
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00:17 17.01.2013
Saft- und kraftlos: Außenangreiferin Lisa Schmidt (Mitte) übt schonungslose Kritik am Auftritt ihrer Weenderinnen. Quelle: Theodoro da Silva
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Weende

So probierten es die Gastgeberinnen ohne Libera und ließen auch in der Defensive ihre Mittelangreiferinnen im Spiel. Doch selbst angesichts der nicht idealen Ausgangslage war es erschreckend, wie sang- und klanglos die offenbar noch im Winterschlaf dämmernden Weenderinnen mit 0:3 (26:28, 19:25, 18:25) untergingen.

Anfangs machte die neu formierte Tuspo-Abwehr ihre Sache recht gut. Beide Teams tasteten sich vorsichtig in die Partie. Eine 9:8-Führung verspielte Weende zwar leichtfertig, und Karlshöfen zog auf 19:15 davon. Doch Tuspo zeigte sich unbeirrt, fightete sich ins Spiel zurück und glich zum 24:24 aus.

Beim 28:26 für Karslhöfen gaben nur Nuancen den Ausschlag zugunsten der Gäste. „Mit Satz eins bin ich zufrieden, speziell wenn man unsere Rahmenbedingungen im Hinterkopf behält. Geht der Satz an uns, dann nimmt die Partie sicher auch einen anderen Verlauf. Was danach passierte, ist allerdings schwer zu erklären“, gestand Coach Jan Feldhusen ein.

Durchgang zwei und drei verliefen fast identisch. Früh setzte sich der nun sicher spielende Gast ab und verwaltete die Führung in souveräner Manier. Bei Weende war es ab sofort das Spiel der vergebenen Chancen und der vermeidbaren Eigenfehler. Zu allem Überfluss verletzte sich Außenangreiferin Antonia Winkler früh im zweiten Satz. Sie knickte um, musste ausgewechselt werden und konnte danach nicht mehr in die Partie eingreifen.

So gaben die Weenderinnen Durchgang zwei und drei ohne nennenswerte Gegenwehr ab, obwohl die Gäste keinesfalls eine Gala lieferten.

„Uns hat die lange Pause überhaupt nicht gut getan. Unser letztes Spiel war am 12. Dezember, und nach der Weihnachtspause hatten wir nur wenige Trainingseinheiten. Das soll keine Entschuldigung sein, aber eine Erklärung", stellte Feldhusen klar. „Am Ende fehlte uns sogar die Kraft, uns richtig aufzubäumen.

Der Trainingsrückstand hat sich brutal bemerkbar gemacht. Das müssen wir ganz schnell beheben, denn schon in einer Woche wollen und müssen wir uns gegen Bodenstedt ganz anders präsentieren“, forderte Außenangreiferin Lisa Schmidt. Keine leichte Aufgabe für Trainer und Team, das in allen Spielelementen Verbesserungsbedarf offenbarte.

Andererseits haben die Weenderinnen auch in der Hinrunde nach holprigem Start prächtige Leistungen gezeigt und 6:2 Punkte geholt. Coach Feldhusen hofft,, dass die Mannschaft schnell wieder zu dieser Form zurückfindet.

Von Peter König

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