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Tuspo will bei Schlusslicht Sieg Nummer vier

3. Frauenvolleyball-Bundesliga Tuspo will bei Schlusslicht Sieg Nummer vier

Tuspo Weende will bei Aufsteiger SV Wietmarschen den vierten Sieg im fünften Match. Spielbeginn beim Tabellenletzten der 3. Frauenvolleyball-Bundesliga ist am Sonntag um 16 Uhr

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Jenny Osterburg – bei der Annahme – und ihre Weenderinnen wollen Sieg Nummer vier.

Quelle: Kracht

Weende. Während Wietmarschen nach fünf Spielen ohne Sieg und Punkte noch nicht richtig in der neuen Spielklasse angekommen ist, haben die Volleyballerinnen des Tuspo gerade einen Lauf: Nach vier Partien stehen für das Team von Trainer Manuel Holst neun Punkte und drei Siege auf dem Konto. Platz vier ist der Lohn für zuletzt zwei Siege in Folge. Damit liegt am Sonntag die Rolle des Favoriten klar bei den Gästen, die sich vor zwei Jahren mit dem SVW in der Regionalliga noch packende Duelle geliefert haben. Doch wie der aktuelle Kader von Wietmarschen aussieht ist den Weenderinnen nicht bekannt.

Das Heimteam ist aufgrund der prekären Tabellensituation unter Zugzwang, steht damit gewaltig unter Druck und braucht dringend seine ersten Zähler im Kampf um den Klassenverbleib. Weende hingegen kann befreit aufspielen, durch den geglückten Saisonstart haben die Spielerinnen von Coach Holst viel Selbstvertrauen getankt- aber auch bei Weende lautet das erklärte Saisonziel Klassenerhalt. Zwar fehlen Holst am Sonntag mit Diagonalspielerin Senta Barke und Aussen Claudia Haas seine beiden spektakulärsten Angreiferinnen, doch ihr Fehlen sollte mit dem breit aufgestellten Kader aufzufangen sein.

Trainingsschwerpunkt der Weenderinnen war in der Woche die Annahme und der sichere Spielaufbau, der dann im Idealfall durch eine schnelle Angriffskombination abgeschlossen werden kann.

„Wir dürfen uns vom Tabellenstand nicht irritieren lassen, auch wenn es gerade sehr positiv aussieht. Bisher hatten wir außer vielleicht den SV Aasee noch kein Spitzenteam als Gegner, Platz vier ist also vor allem eine wunderschöne Momentaufnahme und noch nicht richtig aussagekräftig. Wir haben Drittligaerfahrung, diesen Vorteil können wir gegen den Liganeuling in die Waagschale werfen. Und natürlich wollen wir unseren Positivlauf so lange fortsetzen wie möglich“, sagt Weendes Libera Jenny Osterburg.

Wenn das Team von Trainer Manuel Holst die fehlenden beiden schlagkräftigen Angreiferinnen Barke und Haas ersetzen kann, sollte sich der Weender Lauf fortsetzen lassen. Die Zeichen dafür stehen günstig, in den vergangenen beiden Heimspielen gab Holst von der gut besetzten Bank stets fast allen Spielerinnen Einsatzzeit und nie war ein Bruch im Weender Spiel zu bemerken.

Von Peter König

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