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Regional VSG ASC festigt ihre Spitzenposition
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21:04 20.01.2013
Kompromisslos: Mittelmann Lennart Köhler punktet gegen Schüttorf II mit präzisen Schlägen am Netz. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Vor dem Match hatte Trainer Matthias Polkähn eindringlich vor dem routinierten und spielstarken Gegner gewarnt. Doch Satz eins verlief völlig einseitig, Schüttorf war gedanklich wohl noch auf der Autobahn. Das Team Göttingen schlug aggressiv auf, punktete im Angriff konsequent. Und wenn Schüttorf mal einen Gegenangriff aufbaute, war meist der Göttinger Block zur Stelle. „Im Hinspiel war es genau andersherum, da haben wir die Göttinger im ersten Satz klar im Griff gehabt. Die vier Stunden lange Anfahrt steckt einem in den Knochen, selbst wenn man sehr pünktlich anreist“, erklärte Schüttorfs Zuspieler Andreas Klimm.

In Durchgang zwei waren dann aber auch die Gäste im Match angekommen und gestalteten das Spiel offen. Angeführt vom überragenden Mittelblocker Thorsten Schön, dem Vierten bei der Beach-WM 2006, setzte sich Schüttorf von 13:16 auf 21:17 ab. „Da spielt Schüttorf taktisch ungemein clever, macht sicher die Rückschlagpunkte und wartet geduldig auf eine eigene Punkteserie. Sie schlagen uns im Block an, spielen schnörkellos und geduldig. So souverän und effektiv macht das in dieser Liga kein anderes Team“, lobte Polkähn den Gegner.

Gessat beendete den Krimi

Entscheidend in dieser Phase war einmal mehr die Moral der Gastgeber, die nie aufsteckten. Sie wehrten bei 21:24 drei Satzbälle ab und bogen den Satz zur 2:0 Führung. Sebastian Jepsen im Angriff und immer wieder Fabian Gessat und Michael Wollring im Block kippten den Durchgang noch zu Gunsten der Gastgeber, Gessat beendete den Krimi mit einem As zm 27:25. Nun bekam das Publikum spektakuläre Ballwechsel zu sehen, endlich war es das erwartete Spitzenspiel.

In Satz drei konnten die Zuschauer einige Highlights feiern: 7:6 durch Finte von Zuspieler Stephan Teumer, der dadurch Mittelmann Lennart Köhler freispielt, und der knallt den Ball in die gegnerische Angriffszone, 17:14 durch Jepsen mit hartem Lineschlag, 21:18 Fabian Gillmann, der mit seinem Angriff den gegnerischen Verteidiger Andreas Klimm fast aus dem Feld schießt. Doch die Schüttorfer Routiniers hielten bis zum 24:25 dagegen. Den schönsten Ballwechsel der Partie schloss Außen Johannes Schönewolf nach spektakulärer Defense von Libero Bartek Mayschak zum knappen, aber verdienten 26:24 ab. „Das 3:0 zählt doppelt, wir haben jetzt nicht nur vier Punkte Vorsprung vor den Verfolgern, sondern auch noch das deutlich bessere Satzverhältnis“, freute sich Polkähn über den Coup.

pk

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