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VSG ASC über Weihnachten an der Tabellenspitze

Volleyball-Regionalliga VSG ASC über Weihnachten an der Tabellenspitze

Zwei Punkte liegen für die VSG ASC Göttingen unterm Weihnachtsbaum: Die Regionalliga-Volleyballer haben ihr finales Spiel im Jahr 2012 bei Bremen 1860 mit 3:1 (25:27, 26:24, 25:17, 25:19) gewonnen. Durch den Sieg festigte die Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn ihren Platz an der Tabellenspitze. Dabei hätte der Jahresausklang für das Team Göttingen leicht ins Auge gehen können. Bremen erwies sich in den ersten beiden Sätzen als der befürchtet starke Gastgeber.

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Jubel über Platz eins nach der Hinrunde: Team-Göttingen-Spieler Julian Hoffmann (l.) und Stephan Teumer.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Göttinger begannen gegen ihren Angstgegner verkrampft, in schlechter Erinnerung, dass sie in den vergangenen drei Jahren bei 1860 stets verloren hatten. Vor einer tollen Kulisse setzte sich das Heimteam bis zum 20:15 ab, überzeugte durch gute Blockarbeit und starkes Aufschlagspiel. Auch ein Göttinger Zwischenhoch nach einer Aufschlagserie von Stephan Teumer, der sein Team mit 22:20 in Front brachte, gab nicht die erhoffte Sicherheit.

„Die Mannschaft war besonders im Spielaufbau unsicher, da musste ich etwas ändern. Mittelblocker Lennart Köhler blieb nun auch in der Defensive auf dem Feld und stabilisierte unsere Annahme enorm“, sagte Polkähn zu einer taktischen Umstellung nach dem 25:27 im Auftaktsatz. Auf der Außenbahn brachte er mit Sebastian Jepsen und Fabian Gillmann für Tobias Harms und Johannes Schönewolf frisches Blut.

Bremen spielte jedoch weiter wie aus einem Guss, der Tabellenvierte zeigte mit dem 1:0-Satzvorsprung im Rücken den mutigen Offensiv-Volleyball eines Spitzenteams. Nach zwei Auszeiten von Polkähn bei 13:15 und 19:21 zog 1860 sogar bis auf 24:20 davon, ehe Lennart Köhler für die Gäste zum Aufschlag kam. „Meine Mannschaft gibt nie auf, glaubt an ihre Stärke.

Das zeichnet sie in der gesamten Saison aus. Zwei tolle Defensivaktionen und erfolgreiche Blöcke kippten den Satz zum 26:24 für uns. Verlieren wir den Satz, dann gehen wir hier wohl mit 0:3 aus der Halle. Ich bin froh dass wir den Auswärtsfluch in Bremen nun besiegt haben“, kommentierte Polkähn die Wende im Spiel. Der hart erkämpfte Ausgleich schien der VSG ASC Göttingen eine Last von den Schultern zu nehmen, das Match kippte schlagartig zu Gunsten der Auswärtsmannschaft.

In Durchgang drei und vier trat das Team Göttingen aggressiver auf und dominierte beide Sätze von Beginn an. Auch in Zahlen spiegelte sich die Überlegenheit wider. Über 12:7 und 20:12 zum 25:17 in Satz drei und über 6:0 und 12:3 zum 25:19 im vierten Durchgang entschieden die Gäste die Partie. Polkähns Team spielte nun so, wie sich ihr Trainer das vom Anpfiff an gewünscht hätte.

Aus einer homogenen Mannschaft ragten Mittelmann Köhler und Diagonalspieler Michael Wollring heraus. Wollring war im Angriff immer anspielbar und punktete auch im Block regelmäßig, Köhler zeigte neben einem starken Offensivauftritt auch in der ungewohnten Rolle als Annahmespieler eine tadellose Leistung.

Mit dem Sieg in Bremen endet für das Team Göttingen die erste Hälfte einer bisher sehr erfolgreichen Saison. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, gegen alle schwächeren Teams deutlich gewonnen. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Unser Satzverhältnis ist sehr gut. Und  gegen die anderen Spitzenteams waren wir auf den Punkt da, haben viele enge Sätze zu unseren Gunsten gebogen.

Das ist nur mit einer homogenen Einheit möglich. Diese Tabellenführung ist eine Mannschaftsleistung, an der jeder seinen Anteil hat. Über das Thema Aufstieg wollen wir noch nicht reden, aber in der Spitzengruppe fühlen wir uns sehr wohl, da möchten wir auch nach der Winterpause gerne bleiben“, zog Polkähn ein positives Resumee.

Von Peter König

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