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Veilchen fordern Braunschweigs Phantome heraus

Basketball-Bundesliga Veilchen fordern Braunschweigs Phantome heraus

Göttingen. Für Basketball-Bundesligist MEG Göttingen gibt es selbst in der Weihnachtszeit keine Verschnaufpause. Sechs Partien hat das Team von Trainer John Patrick im Dezember bereits absolviert – je drei in Europapokal und Bundesliga.

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Seitenwechsel: Im Vorbereitungsmatch gegen Braunschweig, das die MEG 82:76 gewann, spielte Brandon Thomas (r.) noch im Veilchen-Dress, heute tritt er gegen seine früheren Teamkameraden an.

Quelle: CR

Am heutigen Dienstag um 19 Uhr folgt mit dem Niedersachsen-Derby bei den New Yorker Phantoms Braunschweig das siebte Pflichtspiel des Monats. Schluss-und Höhepunkt im alten Jahr ist am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember, 19 Uhr) das Gastspiel bei Alba Berlin in der fast 17        000 Zuschauer fassenden O2-World.
Am 2. Januar 2010 sind die Göttinger schon wieder im Einsatz: Um 19.30 Uhr kommen zum Rückrundenauftakt die Artland Dragons aus Quakenbrück in die Lokhalle – und zwei Tage später geht es mit Bussen ins französische Dunkerque, wo am 5. Januar das Euro-Challenge-Rückspiel steigt. „Das voll gepackte Programm schlaucht meine Spieler natürlich. Auf der anderen Seite finden sie es viel besser, zu spielen als zu trainieren“, betont Patrick die Vorzüge des Drei-Tage-Rhythmus‘.
In Braunschweig will das MEG-Team in die Erfolgsspur zurückfinden und zeigen, dass die Niederlage am vergangenen Sonnabend in Bremerhaven – nach zuvor fünf Bundesliga-Siegen in Folge – nur ein Ausrutscher war. Die Bilanz zwischen Veilchen und Phantoms in den stets engen Partien ist absolut ausgeglichen. In der Serie 2007/08 gab es jeweils Auswärtssiege, in der vorigen Saison gewannen jeweils die Gastgeber. Allerdings hält Patrick den aktuellen Braunschweiger Kader, den der neue Trainer Sebastian Machowski formiert hat, für wesentlich stärker und effizienter als den der beiden vergangenen Jahre.
Aus der Ersten Fünf der Vorsaison ist nur der 2,09 Meter lange, reboundstarke Jason Cain (6,9 im Schnitt) übrig geblieben. Vier Braunschweiger punkten im Schnitt zweistellig. Angeführt wird die Liste vom neuen Nationalmannschafts-Spielmacher Heiko Schaffartzyk (11,9), gefolgt von Michael Hicks (11,7), der aber wohl wegen einer Handverletzung ausfällt, Yassin Idbihi (10,5) und Brandon Thomas (10,1). Den Topscorer der dänischen und österreichischen Liga hatten die Göttinger verpflichtet, sich aber wegen teaminterner Differenzen noch vor Saisonbeginn wieder von ihm getrennt.
Kevin Hamilton, mit einem Wert von 13,8 effektivster Braunschweiger (7,9 Punkte, 6,7 Assists), Routinier Nate Fox (2,08 m), Tomasz Cielebak und John Allen komplettieren die Phantoms, die mit fünf Siegen in Folge in die Serie gestartet, inzwischen aber wieder im grauen Liga-Alltag angekommen sind. Von den letzten sechs Partien haben sie nur die bei Aufsteiger MBC gewonnen und rangieren mit sieben Siegen (davon drei zu Hause) und sechs Niederlagen aktuell im Mittelfeld. Allerdings hat sich die Machowski-Crew meist nur knapp geschlagen geben müssen – wie zuletzt bei Alba Berlin, wo sie lange führte und mit 79:87 den Kürzeren zog.
Großen Respekt haben die Braunschweiger vor dem schnellen, aggressiven Spiel der Veilchen – und vor Chris Oliver, der als einziger Göttinger für die Nordauswahl beim Allstar-Game am 23. Januar in Bonn nominiert wurde. Sorgen bereitet Patrick vor dem Match in der Volkswagenhalle eine diffuse Beinverletzung von Taylor Rochestie. Heute Morgen soll eine ärztliche Untersuchung klären, ob er einsatzfähig ist. Dafür komme Ben Jacobson nach seiner schweren Grippe immer besser in Fahrt. Zudem setzt Patrick auf die lautstarke Unterstützung von bis zu 500 mitreisenden Fans in dem „heimlichen Heimspiel“.

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