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Regional Veilchen machen ersten Schritt
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00:21 01.04.2015
Entschlossen: Lucy Thüring (r.) markiert 15 Punkte im ersten Halbfinal-Playoff. Quelle: Pförtner
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Göttingen

 Topscorerinnen waren vor der Rekordkulisse von 650 Zuschauern mit je 15 Punkten Lucy Thüring auf Seiten der BG und Raelyn Prince auf Seiten der Gäste.
Dank einer gewaltigen Leistungssteigerung nach der Halbzeit gelang den BG-Damen der erwünschte Auftaktsieg in der Best-of-Three-Serie. Zwar lief es zu Beginn, beim 5:0 (3.) und 7:4 (5.), noch wie gewünscht für die Veilchen-Ladies. Doch in der Folge ließen die Gastgeberinnen das Wolfpack über 15:9 (10.) auf 26:15 (20.) davonziehen.

In 16 Minuten erzielten die Gastgeberinnen magere acht Punkte – und es schien phasenweise so, als hätten sie das Basketballspielen verlernt: Saubere Pässe wurden nicht gefangen, unkluge Wurfentscheidungen getroffen und Bälle leichtfertig hergeschenkt. Der Negativpunkt folgte, als das Wolfpack um die Ex-Göttingerin Klaudia Grudzien kurz vor Ende des zweiten Viertels völlig ungehindert in die Zone der Veilchen-Ladies, die für ihre Defensivkünste bekannt sind, ziehen konnte.
„Der Halbzeitstand ist nicht wichtig – sondern das Endergebnis“, sagte BG-Trainer Ondrej Sykora. Im Hinblick auf das zweite Halbfinal-Spiel, das am Sonntag, 5. April, in Wolfenbüttel ausgetragen wird, verdeutlichte er: „Wir haben heute gewonnen, das war wichtig. Nun haben wir den Vorteil eines Sieges, sind aber noch lange nicht am Ziel.“

Im zweiten Durchgang tauten seine Spielerinnen ebenso wie die Fans der BG auf und boten einen enorm starken Auftritt. Bestes Beispiel für die Wandlung der BG-Damen zur Halbzeit war Fee Zimmermann: Hatte sie im ersten Durchgang noch völlig glücklos agiert, so traf sie einen wichtigen Dreier zum 31:34 (26.). Zwei Minuten später verkürzte der Hauptrunden-Zweite auf 33:34 (38.), ehe es beim Stand von 33:37 ins letzte Viertel ging.

Dort bewies die BG Willenskraft. Jana Lücken markierte nach mehr als 25 Minuten Rückstand den frenetisch bejubelten Ausgleich zum 37:37 (32.). Das Spiel wog in der Folge hin und her. Nachdem die Wolfenbüttlerin Prince zwei Minuten vor Schluss zwei Freiwürfe liegen gelassen hatte, avancierte Thüring zur Matchwinnerin: Per Dreier traf sie zum 48:46 (39.) und steuerte kurz danach mit einem Korbleger zwei weitere Zähler zum vorentscheidenden 50:46 (40.) bei. „Die wichtigen Würfe haben wir getroffen“, gab Thüring nach Spielende zu Protokoll. Wobei das für sie selbst ganz besonders galt.

Punkte BG 74: Thüring (15), Jones (12), Bencker (9), Lücken, Smalls (je 8), Zimmermann (3). Beste Wolfenbüttel: Prince (15 Punkte/20 Rebounds), Christen (13 Punkte).

Von Timo Holloway

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