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Veilchentraum: Sieg bei Alba

Weihnachtsspieltag Veilchentraum: Sieg bei Alba

Es wäre das schönste Weihnachtsgeschenk für die Basketballer der MEG Göttingen und ihre Fans: der erste Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten und heimlichen Tabellenführer Alba Berlin. Im ersten Weihnachtsspieltag der Bundesliga-Geschichte (insgesamt sechs Partien) stehen sich am Sonnabend, 26. Dezember, um 18.55 Uhr die Kontrahenten in der 14     500 Zuschauer fassenden Berliner O2-World gegenüber. Das Deutsche Sport-Fernsehen (DSF) überträgt ab 18.45 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen.

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Unmögliche Mission bei Alba? Die MEG – hier Ben Jacobson (l.) gegen den Berliner Steffen Hamann – will in der O2-World nicht noch einmal so untergehen wie in der vorigen Saison.

Quelle: SPF

Der erste Erfolg der Veilchen über den achtmaligen Deutschen Meister und siebenmaligen Pokalchampion käme einer Sensation gleich. Seit dem Aufstieg der Göttinger 2007 gingen alle vier Punktspiele verloren. Die bitterste Niederlage kassierte die Mannschaft von Trainer John Patrick bei ihrem ersten Auftritt in der 2008 fertig gestellten O2-World, als sie von den entfesselt aufspielenden Albatrossen mit 91:54 in den Boden gestampft wurden.

Auch im Match am kommenden Sonnabend traut kaum ein Experte den Göttingern einen Sieg zu – schon gar nicht nach den jüngsten Auswärtsniederlagen in Bremerhaven und Braunschweig. Die Dominanz des seit der vergangenen Saison fast unveränderten Teams von Trainer Luka Pavicevic scheint erdrückend: Seit acht Spieltagen eilt Alba von Sieg zu Sieg, ist zu Hause noch ungeschlagen (ebenso wie die Göttinger) und kassierte insgesamt erst zwei Niederlagen – 66:70 in Tübingen und 53:65 in Bonn. Mit 11:2 Siegen führt Alba die Konkurrenz klar vor Oldenburg (9:4) und MEG (8:5) an.

John Patrick ist Realist genug, um nicht mit einem Erfolg in Berlin zu rechnen, wo die offensivstärkste Mannschaft (MEG; 84,6 Punkte im Schnitt) die beste Abwehr der Liga (63,5 Gegenpunkte) herausfordert. „Grundsätzlich kann in der Liga jeder jeden schlagen, aber Alba hat schon mit Abstand das stärkste Team“, verweist er auf den tief besetzten Kader der Hauptstädter um Jenkins, Chubb, Sekulic, McElroy, Wright und Dojcin, in dem alle Positionen gleichwertig doppelt besetzt sind. Zu seinem ersten Einsatz für Berlin kommt gegen Göttingen der slowenische Nationalcenter Jurica Golemac vom Euroleague-Gewinner Panathinaikos Athen. Er ersetzt den vor einer Woche gefeuerten Bosnier Kenan Bajramovic.

Größtes Manko der MEG ist laut Patrick, dass fast alle Leistungsträger mehr oder weniger stark angeschlagen sind. „Weil immer wieder Spieler ausfallen, können wir seit zwei Wochen kaum noch richtig trainieren“, klagt der Coach. „Unter diesen Umständen ist es schwierig, eine vernünftige Defense zu spielen. Wir brauchen dringend einen neuen Spieler. Ich hoffe, es klappt bald.“

Von Michael Geisendorf

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