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Verletzung schockt ASC 46 mehr als Auftakt-Pleite

Volleyball-Regionalliga Verletzung schockt ASC 46 mehr als Auftakt-Pleite

Mit 0:3 (20:25, 23:25, 25:27) haben die Volleyballer des ASC 46 ihr Auftaktmatch gegen den DJK Füchtel Vechta in der Regionalliga verloren. Doch das Ergebnis war nach dem Spiel reine Nebensache, viel mehr schmerzte der Achillessehnenriss von Mannschaftskapitän Christoph Matthes.

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Der ASC 46 unterliegt Vechta zum Saisonauftakt mit 0:3.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Mit einem kleinen Kader von neun Akteuren starteten die Königsblauen das erste Spiel der Saison 2017/18. Früh lag der Gastgeber gegen die unspektakulär aber konzentriert aufspielenden Gäste mit 3:6 hinten und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Vechta nutzte die sich bietenden Chancen rigoros, brachte den Göttinger Block zur Verzweiflung, der ein ums andere mal angeschlagen wurde. Der ASC reagierte mit spektakulären Schnellangriffen über die Mitte, wo Robert Hagen und Fabian Hecker klar die Lufthoheit hatten. So entwickelte sich ein packendes Match, bei dem Vechta aufgrund der weniger gemachten Fehler mit 25:20 die Oberhand behielt.

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ASC 46 vs. DJK Füchtel Vechta

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In Durchgang zwei folgte der Schockmoment der Partie, als ASC-Mannschaftsführer Christoph Matthes beim Stand von 0:2 ohne Gegnereinwirkung nach einem Angriff nicht weiterspielen konnte. Später folgte die niederschmetternde Diagnose: Achillessehnenschaden. Saison-Aus. Matthes fehlt damit seinem Team als Hauptannahmespieler, Angreifer aber vor allem auch als Antreiber und Kapitän, der immer Verantwortung übernimmt. Für ihn kam der gelernte Zuspieler Daniel Schmeling, doch die Göttinger brauchten eine Weile, um den Schock zu verdauen. Nach 7:12-Rückstand hatte sich der Gastgeber berappelt, startete mit einer großartigen Moral und der „Jetzt erst recht“- Mentalität die Aufholjagd, die beim 23:25 aber nicht belohnt wurde.

„Vieles war heute danach Kopfsache, wir haben uns das Leben manchmal selbst schwer gemacht, hatten gute Chancen die Partie noch zu kippen“, sagt ASC-Mittelblocker Fabian Hecker. Tatsächlich zeigten positionelle Umstellungen Wirkung. Schmeling rutschte auf die angestammte Zuspielerposition, der bisherige Zuspieler Fabian Gillmann ging über Außen. In Satz drei folgte das Aufbäumen, der ASC hatte bei 24:23 und 25:24 Satzbälle, hätte das Match kippen können, doch die Aufschläge segelten ins Aus. Vechta hatte mit der 2:0-Führung im Rücken die Ruhe gepachtet und beendete den umkämpften Satz mit 29:27 zum 3:0.

„Wir haben viele gute Ansätze gezeigt, uns aber nach starken Abwehrleistungen zu selten belohnt. Der Teamzusammenhalt stimmt, die Mannschaft ist zusammengerückt und hat sich nie hängen lassen. Selbst die Verletzung des Kapitäns hat uns nur kurz aus der Bahn geworfen. Vechta hat heute schlauer gespielt, weniger individuelle Fehler gemacht und war geduldiger. Das hat in den engen Sätzen zwei und drei den Unterschied ausgemacht“, analysiert Cotrainer Marcel Rieskamp die unnötige Niederlage.

Am nächsten Sonntag steht mit dem Auswärtsspiel beim GfL Hannover gleich der schwere Brocken auf dem Spielplan. Dem ASC bleibt also nur wenig Zeit seine Wunden zu lecken.

Von Peter König

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