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Viel größere Resonanz als im Vorjahr

Reitturnier in Duderstadt Viel größere Resonanz als im Vorjahr

Beim dreitägigen Reitturnier des RC 78 Duderstadt von Freitag, 25. August, bis Sonntag, 27. August, werden der 1. Vorsitzende Jörg Frederhausen und die rund 100 Helfer noch mehr zu tun haben als sonst. Es haben sich weit mehr Aktive als in den Vorjahren gemeldet.

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Reitturnier in Duderstadt 2016

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. 300 Reiter, 620 Pferde und gut 1200 Starts bei 28 Prüfungen im Springreiten und der Dressur bedeuten eine nahezu maximale Auslastung.

„Im Schnitt sind das knapp 25 Prozent mehr pro Wettbewerb als im vergangenen Jahr“, erläutert Fredershausen. Alleine in der Punktspringprüfung der Klasse L, die am Sonnabend um 10 Uhr beginnt, gehen 104 Reiter an den Start. In der Stilspringprüfung der Klasse A * (Freitag, 16.30 Uhr) haben sich 70 Aktive registrieren lassen. Im Vorjahr waren es lediglich 45.

Damit alle Prüfungen pünktlich beginnen und das Turnier im Ganzen planmäßig abgeschlossen werden kann, mussten die Verantwortlichen die morgendlichen Startzeiten vorverlegen. Statt um 8 Uhr gehen die ersten Prüfungen am Freitag und Sonntag nun schon um 7 Uhr los. Auch am Sonnabend ist an Ausschlafen nicht zu denken - los geht es mit der Springprüfung der Klasse A* um 7.30 Uhr. „Anders würde es nicht gehen“, sagt Fredershausen. Dieses gewaltige Programm sei in zwei Tagen nicht zu bewältigen. „Das geht nur an drei, aber mehr ist nicht drin. Mit den Kapazitäten sind wir am Limit“, berichtet der 1. Vorsitzende des Ausrichters.

Bekannte Reiter aus der Region am Start

Für die Wettbewerbe werden die Reiter aus mehreren Bundesländern anreisen. Bekannte Namen, die auf der Anlage in der Herzberger Straße aktiv sein werden, sind unter anderem Dirk Klaproth, Niels von Hirschheydt und Lukas Silber, der in der Zwei-Sterne-M-Prüfung mit Stechen am Sonntag ab 16 Uhr zu sehen sein wird. Kathleen Fredershausen, Tochter des 1. RC 78-Vorsitzenden und selber aktive Reiterin, dürfte dabei besonders kräftig die Daumen drücken, ist Silber doch ihr Freund.

Die Gäste, die ins Eichsfeld kommen, können sich jedenfalls auf beste Bedingungen freuen. Der 45 mal 78 Meter große Springplatz ist runderneuert worden. „Er war schon ein bisschen in die Jahre gekommen, war 20 Jahre alt“, erklärt Fredershausen. Für die Renovierung gab es Zuschüsse vom Landessportbund und vom Landkreis Göttingen-Osterode. Auf dem neuen Platz, der bereits im Mai fertiggestellt wurde, können sich die Reiter nun richtig wohlfühlen, erklärt Fredershausen mit einem Schmunzeln: „Jetzt kann man reiten wie am Strand.“ Die Investitionen seien jedoch auch nötig gewesen, gibt der 1. Vorsitzende zu: „Die Anforderungen wachsen schließlich, das ist wie auf einem Fußballplatz.“ Durch das Gefälle würde auch der Regen nun besser ablaufen. „Selbst wenn es gewittert, kann man anschließend problemlos darauf reiten“, verspricht Fredershausen.

Das Turnier biete sowohl den Profis als auch den noch nicht so turniererfahrenen Reitern und dem Nachwuchs die Chance, ihr Können zu zeigen. „Wir wollen in der Breite gut aufgestellt sein“, erklärt Fredershausen. So gehen beispielsweise beim Kreykenbohm-Cup, eine Stilspringprüfung der Klasse L, am Sonnabend ab 13 Uhr, starke Nachwuchsreiter zwischen sechs und 21 Jahren an den Start. Für den Ausrichter sind Lucy Conrady und Lara Sophie Klaproth dabei.

Erstmals werden die Besucher auf einer Videoleinwand verfolgen können, wann welcher Reiter auf welchem Pferd in den Parcours geht. Die Zeit, Fehlerpunkte und die Platzierung werden unmittelbar nach dem Ritt eingeblendet. „Damit erhalten die Zuschauer noch einen besseren Überblick und werden noch besser involviert“, erklärt Fredershausen.

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